Jean Pierre Kraemer, einer der bekanntesten Köpfe der deutschen Autoszene, plant in Dortmund ein neues, beeindruckendes Projekt. Wie der Gründer von JP Performance in seinem Podcast erstmals öffentlich machte, will er im Norden der Stadt eine Indoor-Kartbahn errichten. Das Besondere daran: Die Anlage soll durch ein Hotel ergänzt werden und an einem Ort entstehen, an dem sich aktuell noch eine bekannte Diskothek befindet. Das Vorhaben nimmt bereits konkrete Formen an. JP Performance hat die Immobilie der Diskothek Rush Hour im Spähenfelde schon im Sommer 2024 erworben. Die Wahl des Standorts ist dabei kein Zufall. Nur wenige hundert Meter von der ehemaligen Disco entfernt befinden sich bereits das Hauptquartier von JP Performance sowie sein Burger-Restaurant "Big Boost Burger". Fährt man die Straße weiter in Richtung Süden, erreicht man zudem sein Automuseum PACE und das Café "Carffee". Kraemer verdichtet damit sein eigenes kleines Universum für Autofans an einem zentralen Ort in Dortmund. JP Performance ist bekannt für die extremen Tuning-Umbauten. Nun also auch extreme Immobilien Die geplante Kartbahn soll keine gewöhnliche Anlage werden. Kraemer spricht von einem Projekt, das über eine klassische Kartbahn hinausgeht. Geplant sind eine aufwendige Architektur und ein besonderes Nutzungskonzept. Die technische Ausstattung soll modernsten Standards entsprechen und Motorsportfans begeistern. Damit würde in Dortmund eine zweite, aber deutlich größere Indoor-Strecke entstehen. Teil des Gesamtkonzepts ist auch ein Hotel. Dieses soll nicht nur Motorsportbegeisterte anziehen, sondern auch Geschäftsreisende und Besucher von Veranstaltungen ansprechen. Konkrete Details zur Größe des Hotels oder zur Anzahl der Zimmer sind bisher nicht bekannt. Das Projekt unterstreicht jedoch Kraemers Ambitionen, ein umfassendes Erlebnis für Auto- und Motorsportfans zu schaffen. Für die Realisierung des Projekts nimmt JP Performance eine erhebliche Summe in die Hand. Das Investitionsvolumen wird auf rund zehn bis elf Millionen Euro geschätzt. Kraemer betont, dass diese Investition aus den laufenden Einnahmen seiner Unternehmensgruppe finanziert wird, ohne auf klassische Kredite zurückzugreifen. Ein genauer Baubeginn steht zwar noch nicht fest, ein Zeitraum von ein bis zwei Jahren gilt aber als realistisch.