Manche Wohnmobile werden größer, schwerer und komplizierter – der Dethleffs Globebus Performance 4x4 T16 geht 2026 bewusst in die andere Richtung. Trotz Allradantrieb bleibt er erstmals unter 3,5 Tonnen und darf damit mit dem Führerschein Klasse B gefahren werden. Genau dieser Spagat macht ihn interessant: kompakte Abmessungen, zusätzliche Traktion und keine formalen Hürden im Alltag. Allrad-Wohnmobile mit Klasse-B-Zulassung waren bislang eher die Ausnahme, da zusätzliche Technik das Gewicht schnell über 3,5 Tonnen treibt. Zwar erlaubt die geplante EU-Führerscheinrichtlinie künftig bis zu 4,25 Tonnen, Umsetzung und Auflagen sind jedoch offen. Dethleffs reagiert bereits jetzt und bringt mit dem Globebus Performance 4x4 T16 ein Allrad-Modell, das ohne Zusatzqualifikation fahrbar bleibt. Für mehr Platz steht der größere Globebus Performance 4x4 T46 bereit. Bildergalerie: Dethleffs Globebus Performance 4x4 T16 (2026) Der T16 bleibt dem schmalen Globebus-Format treu und misst rund 2,20 Meter in der Breite. Das ist kein Detail, sondern ein spürbarer Vorteil auf schmalen Landstraßen, in Innenstädten oder auf alpinen Strecken. In Verbindung mit dem Allradantrieb entsteht ein Reisemobil, das auch abseits perfekter Infrastruktur handlich und übersichtlich bleibt. Möglich wird dieses Konzept durch gezielte Gewichtsoptimierung und eine bewusst abgestimmte Serienkonfiguration. Der T16 verzichtet auf Überfrachtung, bleibt reisefertig und verlangt keine Auflastung, um sinnvoll genutzt zu werden. Damit richtet er sich an alle, die Allrad im Alltag einsetzen wollen, ohne sich mit zusätzlichen formalen Anforderungen beschäftigen zu müssen. Bilder von: Dethleffs Technisch setzt Dethleffs beim Globebus Performance 4x4 T16 auf Traktion und Fahrsicherheit statt auf extremes Gelände. Schnee, nasse Wiesen oder lose Schotterpisten lassen sich souverän bewältigen, ohne dass das Fahrzeug den Anspruch eines Expeditionsmobils erhebt. Der Fokus liegt klar auf kontrolliertem Vorankommen und entspanntem Reisen. Der neue Grundriss ordnet den Innenraum neu, ohne das Fahrzeug in die Länge zu ziehen. Das Heckbett bleibt kompakt, bietet aber gut nutzbare Liegeflächen und praxisgerechten Stauraum. Im Bug sorgt die teilintegrierte Bauweise für ein offenes Raumgefühl, das Übersichtlichkeit und Wohnlichkeit miteinander verbindet. Auch das Bad folgt diesem klaren Ansatz. Es bleibt funktional und übersichtlich, ohne raumgreifende Konstruktionen. Küche und Wohnbereich schließen direkt an und ergeben einen Innenraum, der schnell vertraut wirkt. Der T16 fühlt sich dadurch nicht wie ein Kompromiss an, sondern wie ein vollwertiger Globebus mit zusätzlicher Traktion. Zur Performance-Ausstattung zählen eine erhöhte Bodenfreiheit, robuste Details und eine Fahrwerksabstimmung, die schlechte Wege gelassen filtert. Optisch bleibt der T16 bewusst zurückhaltend und näher am Reisemobil als am Offroad-Showcar – ein Ansatz, der sich im Alltag auszahlt. Bilder von: Dethleffs Im Innenraum setzt Dethleffs auf bekannte Globebus-Qualitäten. Leichte Möbel, sachliche Farben und langlebige Materialien prägen den Eindruck. Statt rustikaler Abenteueroptik dominiert ein ruhiges, aufgeräumtes Ambiente, das besonders auf längeren Touren überzeugt. Auch bei der Bordtechnik bleibt der T16 fokussiert. Er ist auf autarkes Reisen vorbereitet, ohne in extreme Offgrid-Dimensionen vorzustoßen. Tanks, Heizung und Stromversorgung sind so ausgelegt, dass mehrere Tage abseits klassischer Infrastruktur realistisch bleiben. Bilder von: Dethleffs Preislich startet der Globebus Performance 4x4 T16 bei 94.999 Euro und liegt damit klar über den regulären Globebus-Varianten, aber deutlich unter klassischen Expeditionsmobilen. Wer mehr Platz sucht, findet mit dem größeren Globebus Performance 4x4 T46 eine Alternative, die bei Dethleffs ab 102.999 Euro startet. Alternativen im Allrad-Segment finden sich unter anderem bei Eura Mobil mit Xtura Escape, bei Hymer mit ML-T 580 Cross Trail sowie bei Manufakturen wie dem Alphavan 4x4 Off-Grid und dem Kiwi Edition Basecamp auf Mercedes-Sprinter-Basis.