Hat halb Europa auf dieses Auto gewartet? Mit Blick auf den Hype, den bereits der erste Teaser zur Verkündung des Namens auslöste, scheint es so. Jetzt zeigt Dacia seinen neuen großen Kombi in voller Pracht. Und man muss sagen: Respekt! Optisch zitiert der Striker nicht nur den Bigster, auf dessen Plattform er basiert, sondern auch Kia-Modelle oder den Skoda Vision O. Das ist durchaus passend, denn preislich zielt man auf einen K4 Sportswagon oder einen Octavia Combi. Offiziell heißt es von Dacia, man erweitere seine Offensive im C-Segment mit dem neuen "Lifestyle-Kombi" Striker. Das Modell verbinde Alltagstauglichkeit, großes Platzangebot und erhöhte Bodenfreiheit. Bildergalerie: Dacia Striker (2026) Der Striker folgt der Designlinie der Marke. Dynamische Linien, eine aerodynamische Silhouette und eine markant vertikale Front prägen den Auftritt. Hinzu kommt die neue Signatur der Tagfahrlichter. Weitere Details sind ein charakteristisches vorderes Türcover sowie ein glänzend schwarzes Verbindungselement zwischen den Rückleuchten. Eine technische Oberflächenstruktur unterstreicht den robusten Charakter des Fahrzeugs. Mit dem Striker verfolgt Dacia das Ziel, elektrifizierte Mobilität im C-Segment breiten Kundengruppen zugänglich zu machen. Die gestreckte Kombi-Silhouette, markante Proportionen und aerodynamische Effizienz stehen für einen pragmatisch-technischen Ansatz. Im Fokus stehen die Anforderungen der Kundinnen und Kunden im Alltag. Der Striker misst 4,62 Meter in der Länge und ergänzt das Modellprogramm der Marke im C-Segment neben dem 4,57 Meter langen Dacia Bigster. Im Gegensatz zum Bigster hat der Striker überall Bügeltürgriffe. Beide Fahrzeuge sollen gemeinsam die Präsenz von Dacia in dieser strategisch wichtigen Klasse stärken. Eine Vorpremiere des neuen Dacia Striker erfolgte heute, die vollständige Enthüllung samt Innenraum ist für Juni 2026 angekündigt. 2026 Dacia Striker Kia K4 Sportswagon (2026) Skoda Vision O Dacia Bigster mild hybrid 130 4x4 (2025) im Test Die Modellpalette umfasst eine Hybridversion, einen Hybrid mit Allradantrieb sowie eine LPG-Variante. Konkreter wird Dacia nicht, aber die Antriebspalette dürfte der des Bigster ähneln: 140-PS-Mildhybrid-Benziner, wahlweise mit LPG. Dazu der Hybrid-G 4x4 150 und der Hybrid 155 mit Automatikgetriebe. Ein Diesel ist nicht geplant. Der Einstiegspreis liegt unter 25.000 Euro. Damit richtet sich der Striker an private und gewerbliche Kunden und soll den Zugang zu elektrifizierter Mobilität erleichtern. Zum Vergleich: Der Kia K4 Sportswagon kostet mindestens 29.890 Euro mit 115 PS, ein Octavia Combi 29.840 Euro mit gleicher Leistung. Der Name "Striker" leitet sich vom Ausdruck ab, "einen Strike zu machen" oder "ins Schwarze zu treffen". Wir sind sicher: Das wird funktionieren.