Mit dem ambitionierten Strategieplan "futuREady" läutet die Marke Renault einen umfassenden Transformationsprozess ein, der bis zum Jahr 2030 die globale Marktpräsenz massiv ausbauen und die Elektrifizierung in das Zentrum des Portfolios rücken soll. Unter der Führung von CEO Fabrice Cambolive strebt die Gruppe an, den weltweiten Absatz auf über zwei Millionen Fahrzeuge zu steigern, wobei die Hälfte dieses Volumens außerhalb Europas realisiert werden soll. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Renault auf eine Doppelstrategie: die Festigung der europäischen Kernmärkte und eine kraftvolle internationale Offensive, die durch das wegweisende Renault Bridger Concept symbolisiert wird. Bildergalerie: Renault Bridger Concept (2026) Im Fokus der globalen Wachstumsstrategie steht das Renault Bridger Concept, ein Showcar, das als Vorbote für eine neue Ära im internationalen B-Segment fungiert. Mit einer Länge von unter vier Metern ist dieses urbane SUV speziell darauf ausgelegt, neue Kundengruppen in aufstrebenden Märkten zu erschließen. Das Design erinnert an Fahrzeuge wie den Land Rover Defender: Eine beachtliche Bodenfreiheit von 200 mm und markante 18-Zoll-Räder verbinden sich mit einer kubischen Linienführung und einer Lackierung in "Beige Dune Satin“. Besonders markant ist das am Heck montierte Reserverad, das den Offroad-Charakter unterstreichen soll. Trotz seiner kompakten Außenmaße setzt der Bridger im Interieur neue Maßstäbe für Geräumigkeit. Renault spricht von einer Rekord-Beinfreiheit von 200 mm im Fond und einem Kofferraumvolumen von 400 Litern. Technisch basiert die Serienversion auf der neuen modularen Plattform RGMP small. Renault Bridger Concept (2026) Diese Architektur ermöglicht eine enorme Flexibilität bei den Antrieben, sodass der Bridger je nach Marktregion als Verbrenner, Hybrid oder voll elektrische Version angeboten werden kann. Der Bridger wird zunächst Ende 2027 in Indien auf den Markt kommen und dann schrittweise in anderen internationalen Märkten eingeführt. Ob er auch den Weg nach Europa finden wird, ist ungewiss. Strategische Offensive in Europa und der Welt Parallel zur internationalen Expansion festigt Renault seine Position in Europa. Bis 2030 sollen hier zwölf neue Produkte eingeführt werden, mit dem klaren Ziel, den Absatz zu 100 % zu elektrifizieren. Während Ikonen wie der neue Renault 5, der Renault 4 und der Twingo E-Tech das A- und B-Segment dynamisieren, bereitet die Marke für die größeren C- und D-Segmente eine zweite Welle vor. Herzstück dieser Entwicklung ist die Plattform RGEV medium 2.0. Diese 800-Volt-Architektur soll ultraschnelles Laden und beeindruckende Reichweiten ermöglichen: Als reiner Stromer sind bis zu 750 km (WLTP) möglich, während eine Version mit Range Extender die Gesamtreichweite auf bis zu 1.400 Kilometer steigert. Renault Bridger Concept (2026) Renault transformiert sich damit zu einem globalen Powerhouse, das seine industriellen Stützpunkte in Marokko, der Türkei, Brasilien, Südkorea und Indien als Wachstumsmotoren nutzt. Indien übernimmt dabei eine Schlüsselrolle als Produktions- und Export-Hub. Mit insgesamt 26 neuen Produkten in den nächsten vier Jahren und einer klaren Ausrichtung auf hocheffiziente E-Tech Hybrid- und Elektroantriebe strebt Renault eine führende Rolle in der globalen Energiewende an, wobei der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge außerhalb Europas bis 2030 auf 50 % steigen soll.