Der neue Renault Twingo E-Tech für 2026 sorgt wegen seines Startpreises von unter 20.000 Euro für Schlagzeilen – und auch, weil er sich optisch am Original orientiert. Doch was wäre, wenn es eine noch günstigere Version gäbe, die dem Twingo von 1993 sogar noch näherkommt? X-Tomi Design spielt dieses Szenario digital durch. Die Illustration zeigt eine hypothetische neue Einstiegsversion des Twingo E-Tech. Wie erkennbar, handelt es sich um eine Dreitürer-Karosserie anstelle der eigentlichen fünf Türen, die große Frontschürze ist unlackiert und die Radkappen sind eine nahezu exakte Reminiszenz an die des ersten Twingo. Renault Twingo (1993-2007) Damit würde der Renault noch direkter gegen den Fiat 500 antreten, einen weiteren Elektro-Kleinwagen, der stark mit seinem Erbe spielt. Gleichzeitig wäre das ein zusätzlicher Konkurrent für bezahlbare Modelle wie den Dacia Spring (der indes bereits konzernintern die Rolle des Bilg-Elektroautos einnimmt), den Leapmotor T03 und den BYD Dolphin Surf. Auch der Hyundai Inster oder der Kia Picanto hätten dann weniger Verkaufsargumente. Diese Variante würde den vorn platzierten Elektromotor mit 82 PS beibehalten, gespeist von einer 27,5-kWh-Batterie, für eine offizieller Reichweite von 263 km. Logischerweise würde sich auch der Kofferraum im Vergleich zu den anderen Versionen nicht ändern: Es bliebe bei 360 Liter – ein sehr guter Wert für ein Auto mit nur 3,79 Meter Länge. Bildergalerie: Renault Twingo E-Tech Electric (2026) Serienmäßig hätte der günstigste Twingo ein 6,6-kW-Ladegerät für Wechselstrom (AC). Optional könnte er mit 11 kW AC-Ladeleistung sowie 50 kW für Gleichstrom (DC) kompatibel sein. Zur Serienausstattung des Twingo E-Tech zählen eine 7-Zoll-Digitalinstrumentierung, ein 10,1-Zoll-Zentraldisplay und ein auf Android Automotive (Google) basierendes Infotainmentsystem. Für diese Basisvariante könnte man möglicherweise auf einzelne Komfortfeatures oder bestimmte elektronische Assistenzsysteme (ADAS) verzichten, um den Preis so weit wie möglich zu drücken. Im Innenraum bliebe es bei vier Sitzplätzen – die sinnvollste Konfiguration in dieser Klasse, da ein mittlerer Sitzplatz wegen der begrenzten Breite kaum praktikabel ist. Außerdem lassen sich die Rücksitze längs verschieben. Und der Preis? Wenn der günstigste Twingo in Deutschland ab Frühjahr 19.990 Euro kostet, könnte diese Retro-Option noch etwas darunterliegen und sich um 17.000 Euro bewegen – vielleicht sogar in Richtung 15.000 Euro. Leider wird das kaum Realität: Dreitürige Kleinwagen-Karosserien sind so gut wie verschwunden. Trotzdem hätte so etwas wohl seine Fans – oder?