Audis Fünfzylindermotor hat in Europa keine Zukunft mehr. Die verschärften Abgasvorschriften machen es dem Hersteller nahezu unmöglich, ihn auf dem Kontinent weiterhin anzubieten. Ganz vom Tisch ist das Thema allerdings noch nicht. Dass Audis legendäre Fünfender in Europa wegen der immer weiter verschärften Abgasvorschriften keine Zukunft hat, ist hinlänglich bekannt. Auch wir haben dazu schon berichtet. Aber das letzte Wort ist offenbar noch nicht gesprochen. In einem Interview mit Autocar erklärte Audi-Sport-Chef Rolf Michl auf die Frage nach einer Hybridisierung des Antriebs: "Wir sind offen für jede Möglichkeit." Und weiter: "Ich kann sagen, dass wir noch verschiedene technologische Möglichkeiten prüfen." Bildergalerie: Audi RS 3 Sportback (2024) Das legt nahe, dass Audi eine Hybridisierung des 2,5-Liter-Fünfzylinders in Erwägung zieht. Laut Informationen von Autocar müsste der Motor grundlegend überarbeitet werden, um die neuen Euro-7-Abgasnormen zu erfüllen, die noch in diesem Jahr in Kraft treten. Für Märkte außerhalb Europas besteht hingegen kein Anlass zur Sorge. Audi plant, den RS 3 und den RS 3 Sportback, die letzten Modelle mit dem Reihenfünfzylinder, weiterhin für diese Regionen anzubieten. Motor1 meint: Europas neue Abgasvorschriften haben bestimmten Antriebskonzepten erheblich geschadet, darunter auch Audis Fünfzylinder. Es ist erfreulich zu sehen, dass der Hersteller nach Wegen sucht, ihn zu erhalten. Zu hoffen bleibt, dass ein Hybridsystem kein zu großes Mehrgewicht mit sich bringt und das Fahrerlebnis nicht beeinträchtigt.