Kia erweitert das Angebot für den Ende vergangenen Jahres eingeführten Kompaktwagen K4 um eine neue Einstiegsversion. Die Ausstattungsvariante Core ist ab sofort für beide Versionen des 1,0-Liter-Turbobenziners verfügbar. Mit dieser Maßnahme sinkt der Einstiegspreis des K4. Der 1.0 T-GDI mit Sechsgang-Schaltgetriebe ist nun in Deutschland ab 28.890 Euro erhältlich, zuvor lag der Grundpreis bei 29.990 Euro. Die Mildhybrid-Variante mit 48-Volt-System und Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kostet in der Ausführung Core mindestens 30.890 Euro. In allen Fällen ist die bei Kia übliche siebenjährige Herstellergarantie im Preis enthalten. Bildergalerie: Kia K4 (2026) Der K4 tritt als 4,44 Meter langes Schrägheckmodell an (einen Kombi gibt es inzwischen auch) und positioniert sich im klassischen Kompaktsegment. Der Gepäckraum fasst je nach Antrieb 438 Liter. Bereits die Basisversion verfügt über eine umfangreiche Serienausstattung. Dazu zählt ein zentrales Navigations- und Infotainmentsystem mit 12,3 Zoll Bildschirmdiagonale, ebenso wie Smart-Key-Zugang, LED-Scheinwerfer, Klimaanlage und eine Rückfahrkamera. Elektrisch anklapp- und beheizbare Außenspiegel, Parksensoren an Front und Heck, eine elektronische Parkbremse sowie ein Dämmerungssensor sind ebenfalls serienmäßig an Bord. Hinzu kommen ein Multifunktionslenkrad, USB-C-Ladeanschlüsse vorne und im Fond, höhenverstellbare Vordersitze, eine Mittelarmlehne mit Staufach und 16-Zoll-Stahlräder mit Radabdeckung. Auch bei den Fahrerassistenzsystemen ist der K4 Core vollständig ausgestattet. Serienmäßig sind unter anderem ein Autobahnassistent, ein Frontkollisionswarner mit Abbiegefunktion, ein aktiver Spurhalteassistent, ein Spurfolgeassistent, ein intelligenter Geschwindigkeitsassistent mit Stummschaltfunktion sowie ein Müdigkeitswarner. Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage gehört ebenfalls zum Serienumfang, beim DCT-Modell mit navigationsbasierter Steuerung und Stop-and-go-Funktion. Kia K4 (2026) im Test Im Bereich Konnektivität setzt Kia auf das neue Infotainmentsystem ccNC. Dieses bildet die technische Basis für digitale Dienste wie einen KI-gestützten Sprachassistenten, Streaming-Angebote und einen integrierbaren WLAN-Hotspot. Der KI-Assistent ist im ersten Jahr kostenfrei nutzbar, anschließend über den Kia Connect Store buchbar. Ebenfalls integriert ist der Bezahldienst Kia In-Car-Payment. Serienmäßig enthalten sind die Online-Dienste Kia Connect mit Echtzeitinformationen und Fernfunktionen sowie ein siebenjähriges Navigationskarten-Update. Softwareaktualisierungen können auch drahtlos per Over-the-Air-Update erfolgen. Die kabellose Einbindung von Smartphones über Android Auto und Apple CarPlay ist ebenfalls vorgesehen. Die Ausstattung der Version Core lässt sich über optionale Pakete erweitern. Diese umfassen je nach Auswahl unter anderem Sitzheizung vorne, ein beheizbares Lenkrad, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik sowie ein erweitertes Panoramadisplay mit digitalem Kombiinstrument und separater Touch-Bedienfläche für die Klimatisierung. Kia K4 (2026) im Test Zusätzlich sind weiterführende Assistenzsysteme erhältlich, darunter ein aktiver Totwinkelassistent, ein Querverkehrwarner mit Notbremsfunktion, der Autobahnassistent 2.0, ein erweiterter Frontkollisionswarner sowie ein Ausstiegswarner. Eine abnehmbare Anhängerkupplung wird als Zubehör angeboten. Neben der neuen Basisversion Core ist der K4 weiterhin in den Ausstattungslinien Vision, Spirit und GT-Line verfügbar. Je nach Variante und Option umfasst das Angebot zusätzliche Systeme wie einen digitalen Fahrzeugschlüssel, ein Head-up-Display oder einen Totwinkelassistenten mit Monitoranzeige. Die aktuelle Motorenpalette besteht aus dem 1,0-Liter-Turbobenziner sowie zwei Leistungsstufen eines 1,6-Liter-Turbobenziners mit 110 kW (150 PS) beziehungsweise 132 kW (180 PS), die serienmäßig mit Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert sind. Für das Jahresende ist die Einführung einer Vollhybrid-Version angekündigt.