Zuletzt wusste der umfangreich aufgebrezelte und sehr teure BMW M2 CS bei uns im Test zu überzeugen. Mit 530 PS leistet die bisher radikalste Serienversion der Baureihe G87 genau 50 PS mehr als der Standard-M2 und geht damit wie die sprichwörtliche Sau. Aber natürlich steckt noch deutlich mehr Power-Potenzial im S58-Biturbo-Reihensechser. Das beweisen nun einmal mehr die BMW-Spezialisten von G-Power mit ihrem neuesten Projekt namens G2M Bi-Turbo. Auf Basis des normalen M2 führt das aktuelle Leistungsupgrade der Oberbayern zu beängstigenden 700 PS und 840 Nm maximalem Drehmoment - ein Plus von 220 PS und 240 Nm. Herzstück des Upgrades ist die hauseigene Software namens GP-700. Individuell auf den S58B30-Reihensechszyliner des G87 abgestimmt, verspricht der Tuner auch eine Verbesserung der Drehmoment-Entfaltung und des Ansprechverhaltens. Zudem soll der Eingriff "eine Optimierung des Motor-Wirkungsgrad und des Kraftstoffverbrauchs" gewährleisten. OEM-Motorschutz- und Diagnosefunktionen bleiben unverändert erhalten, sagt G-Power. Und den Segen des Tüv gibt es obendrein. Dass BMW es nicht so gerne sieht, wenn am Serienstand des Motors rumgefummelt wird, zeigt folgende Ergänzung: "Um den werkseitigen Tuningschutz des BMWs für die Leistungssteigerung zu entsperren, ist ergänzend der ECU-Unlock obligatorisch", ergänzt der Optimierer. Zum 700-PS-Paket gehören obendrein auf der Hardware-Seite HJS-Sport-Downpipes, ein sogenannter GP-DEEPTONE-Endschalldämpfer sowie ein aus Carbon gefertigtes Ansaugsystem. Bildergalerie: G-Power G2M Bi-Turbo BMW M2 (2026) Um das gesteigerte Leistungsvermögen optisch zu unterstreichen, ist das vorgestellte Coupé mit der neuen G-Power GP-Venturi-Carbon-Motorhaube ausgerüstet. Alternativ zur hier gezeigten komplett klarlackierten RR-Version ist eine teilweise in Wagenfarbe ausgeführten RS-Variante verfügbar. Neben der optischen Wirkung soll die Haube für ein verbessertes Thermomanagement im Motorraum sorgen. Fahrwerksseitig scheint G-Power dieses Exemplar im Originalzustand belassen zu haben, allerdings packt man neue Räder in die Radkästen. Dabei handelt es sich um "besonders leichtgewichtige" Hurricane RR-Schmiedefelgen. Sie verfügen über fünf Doppelspeichen und messen 9x20 Zoll an der Vorder- und 10,5x21 Zoll an der Hinterachse. Die aufgezogenen Michelin-Bereifungen messen dementsprechend 285/30R20 und 295/25R21.