Der Nissan Z ist seit rund drei Jahren auf dem Markt (zumindest in den USA, bei uns konnten sich die Japaner leider nicht zu einer Markteinführung durchringen). Jetzt erhält der charmant gestylte Sportwagen ein frühes, wenn auch dezentes Facelift. Der überarbeitete Nissan Z – in Japan als Fairlady Z bekannt – feierte seine Premiere auf dem Tokyo Auto Salon und zeigt sich mit einer überarbeiteten Frontpartie und einer attraktiven neuen Lackfarbe. Gute Nachrichten auch für alle, die kein Fan des übergroßen Grills sind: Er ist nun Geschichte. Nissan hat ihn durch ein schlankeres, zweiteiliges Grill-Design ersetzt – mit schmalen horizontalen Akzenten im oberen Bereich und einem offener gestalteten unteren Grill, getrennt durch ein in Wagenfarbe lackiertes Element für einen aufgeräumteren Look. Facelift des Nissan Z 2027 Außen ist der Z in einem hinreißenden Farbton namens Unryu Green lackiert, einer modernen Interpretation von Nissans klassischem Grand Prix Green. Der Farbton harmoniert gut mit den neuen 19‑Zoll-Leichtmetallrädern im 10-Speichen-Design, die dem Z einen schärferen Auftritt verleihen. Im Innenraum fallen die Änderungen dezenter aus. Es gibt nun eine neue beigefarbene Lederoption, ansonsten bleibt es weitgehend beim Alten – abgesehen vom neuen Schaltgetriebe für das Nismo-Modell natürlich. (Update: Einige Fotos des Innenraums zeigen ein Schaltgetriebe und Schaltwippen. Wie einige Leser angemerkt haben, könnte das dem automatischen Zwischengas dienen.) Die Neuerungen sind allerdings nicht nur optischer Natur. Der überarbeitete Z profitiert von neu abgestimmten Stoßdämpfern, die das Handling und die Reaktionsschnelligkeit verbessern sollen. Größere Bremsen steigern zudem die Verzögerungsleistung, insbesondere beim Nismo-Modell. Was den Antrieb betrifft bleibt es nach derzeitigen Informationen beim 3,0-Liter-Biturbo-V6. Im Standard-Z leistet er 405 PS und 475 Nm, im Z Nismo sind es 426 Ps und 521 Nm. Der aktualisierte Nissan Z kommt zunächst in Japan auf den Markt, voraussichtlich bis zum Sommer 2026, bevor er in weiteren Ländern angeboten wird. Europa wird jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weiterhin in die Röhre schauen.