Suzuki steigt spät in die E-Mobilität ein. Mit dem neuen eVitara präsentiert der Hersteller ein Elektroauto für das Kompaktsegment, das gemeinsam mit Toyota in Indien produziert wird. Der Name knüpft an den 1988 gestarteten Geländewagen an. Technisch müssen beim Suzuki eVitara nun Batterie, Reichweite und Preis stimmen, um gegen die starke Konkurrenz um Kia EV3, Skoda Elroq und Co zu bestehen. Ob das SUV das Zeug zum Erfolg hat, zeigt unser Fahrbericht. Suzuki eVitara (2026) im Test, Eigene Bilder Suzuki eVitara (2026) im Test, Eigene Bilder Die Basisversion leistet 106 kW (144 PS), nutzt eine 49-kWh-Batterie und bietet 344 km Reichweite. Alternativ gibt es 128 kW (174 PS) mit einem 61-kWh-Akku für 426 km Radius. Das Allgrip-Modell ergänzt einen Heckmotor mit 48 kW (65 PS) zur Systemleistung von 135 kW (183 PS). Optisch wirkt das 4,27 Meter kurze SUV mit 180 Millimeter Bodenfreiheit und vielen Kanten deutlich robuster als der Verbrenner-Bruder. Innen dominiert bekanntes Suzuki-Design mit Hartplastik und einem digitalen Doppeldisplay. Die Bedienung über den Touchscreen wirkt teilweise träge und verschachtelt, physische Tasten sind rar. Ein Lichtblick ist das Platzangebot: Dank verschiebbarer Rückbank variiert der Kofferraum zwischen 238 und 310 Litern, maximal sind 1.052 Liter möglich. Der Sitzkomfort ist gut, die Beinfreiheit im Fond profitiert spürbar von der Variabilität. Der eVitara fährt ausgewogen mit straffer Lenkung und stabilem aber komfortablen Fahrwerk. Im Gelände hilft der Allradantrieb souverän und verteilt die Kraft sinnvoll. Ein massives Defizit ist jedoch die Ladetechnik: Mit maximal 67 kW dauert die Ladung von 10 auf 80 Prozent zehrende 45 Minuten. Zudem fehlt echtes "One-Pedal-Driving" und die Rekuperation ist nur umständlich im Menü im Stand wählbar. Der Verbrauch lag bei Kälte ebenfalls recht hoch. Der Preis startet bei 29.990 Euro. Die größere Batterie kostet ab 36.490 Euro, Allrad ab 39.490 Euro. Damit ist der Einstieg fair, Top-Versionen wirken im Vergleich zur Konkurrenz wie dem Kia EV3 jedoch teuer. Der eVitara überzeugt als robuster Allrounder mit Fahrkomfort, verliert aber durch veraltete Ladeleistung den Anschluss für Langstreckenfahrer. Den ausführlichen Testbericht mit allen Eindrücken und Bildern finden Sie auf InsideEVs.de.