Die Motorradsaison 2026 steht in den Startlöchern und mit ihr die Lust auf neue Abenteuer. Gefragt sind dabei oft Alleskönner, sogenannte Crossover-Bikes. Sie meistern Stadt und Tour gleichermaßen. Genau hier positioniert der indische Hersteller Ultraviolette seine neue X-47. Das Elektromotorrad wurde gerade auf der IMOT in München vorgestellt und bringt eine technische Besonderheit mit. Der indische Hersteller Ultraviolette mag es gern martialisch und bezeichnet seine Elektromotorräder stets nach bekannten Kampfjets. Nun hat man auf der Motorradmesse IMOT in München die neue X-47 Crossover vorgestellt. Nach dem Start der F77-Modelle im letzten Jahr ist dies der nächste Schritt der Marke auf dem deutschen Markt. Das Besondere an der X-47 ist das integrierte intelligente Radarsystem, das in diesem Segment eine Neuheit darstellt. Bildergalerie: Ultraviolette X-47 Crossover 2026 Ultraviolette nennt die Technologie UV HyperSense. Sie kombiniert einen Langstreckenradar der sechsten Generation mit der Fahrzeugelektronik des Motorrads. Das System soll die Fahrsicherheit deutlich erhöhen, indem es das Umfeld permanent überwacht. Die X-47 ist als Crossover konzipiert und soll sich für den Stadtverkehr ebenso eignen wie für Touren über Land. Dafür sorgen eine aufrechte Sitzposition und eine fahrerorientierte Ergonomie. Angetrieben wird die X-47 von einem Elektromotor, dessen genaue Leistungsdaten noch nicht genannt wurden. Ultraviolette verspricht aber mehr Leistung als die 20 kW der bereits erhältlichen F77. Zur Ausstattung gehören eine dreistufige Traktionskontrolle und eine neunstufige Rekuperation. Das System zur dynamischen Stabilitätskontrolle (UV DSC) koppelt die Energierückgewinnung mit dem Zweikanal-ABS, um die Kontrolle bei Bremsmanövern zu verbessern. Eine Berganfahrhilfe ist ebenfalls an Bord. Geladen wird die X-47 über ein neues, luftgekühltes Onboard-Ladegerät, das vollständig von Ultraviolette selbst entwickelt wurde. Für den Vertrieb in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien ist Zero Center als exklusiver Partner zuständig. Mathias Mittmann, CEO von Zero Center, sieht in der X-47 einen wichtigen Meilenstein für die Elektromobilität in Europa. Das Motorrad verbinde Leistung mit Design und Sicherheitsfunktionen, die auf europäische Fahrer zugeschnitten seien. Nachdem die F77 bereits für Aufsehen gesorgt hat, will Ultraviolette mit der X-47 nun endgültig beweisen, dass indisches Engineering und Design auf dem globalen Markt konkurrenzfähig sind. Wann genau die X-47 Crossover auf den Markt kommt und zu welchem Preis, wurde noch nicht kommuniziert. Aufgrund der hohen Nachfrage verlängert der Hersteller aber das Einführungsangebot für die F77-Modelle, die weiterhin ab 8.990 Euro erhältlich sind.