Der Mazda CX-6e zählt zu den ambitioniertesten Modellen in der aktuellen Elektro-Phase der Japaner. Gebaut wird das erste E-SUV vom China-Joint-Venture Changan Mazda Automobile. Die Abstimmung von Fahrwerk und Lenkung übernahm jedoch eine Division in Deutschland. Auch die Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI), die Fahrerassistenzfunktionen und die aktiven Sicherheitssysteme wurden in Europa angepasst. Auf 4,85 Metern steht der neue vollelektrische Mazda CX-6e, der konsequent auf ein modernes Design und technologische Evolution setzt. Und das fällt vor allem im Innenraum auf. Das Interieur verbindet Mazda-untypisch Minimalismus mit Design-Eyecatchern. Der Fokus liegt auf dem digitalen Nutzererlebnis. Damit entfernen sich die Japaner vom klassischen Bedienkonzept vergangener Tage. Das Armaturenbrett Beim Einsteigen fällt sofort das massive 26-Zoll-Display ins Auge, das asymmetrisch mittig in die Instrumententafel integriert ist. Der Bildschirm bündelt sowohl das Kombiinstrument als auch das Infotainment und ist dadurch auch für den Beifahrer gut einsehbar. Die 5K-Auflösung soll eine sehr hohe Darstellungsschärfe liefern. Auch die Oberfläche soll laut der Japaner flüssig laufen und intuitiv bedienbar sein. Trotz der asymmetrischen Auslegung wirkt die Ergonomie durchdacht. Die Icons für zentrale Funktionen, wie Klimatisierung, Navigation sowie Sitzheizung und -belüftung, sind nah am Fahrer platziert. Einige Funktionen lassen sich zudem per Gestensteuerung bedienen. Ergänzt wird das Technikpaket des Mazda CX-6e durch ein Head-up-Display, das Geschwindigkeit, Navigationshinweise und Informationen zu den Fahrerassistenzsystemen in die Frontscheibe projiziert. Für den Klang ist eine Audioanlage mit 23 Lautsprechern zuständig. So wurden beispielsweise Lautsprecher in die vorderen Kopfstützen integrierter. Ein Verstärker mit 1.280 W soll die Hifi-Anlage auf ein Premium-Level heben. Materialien und Verarbeitung Die Verarbeitungsqualität des CX-6e scheint Mazda-typisch auf hohem Niveau. Die Oberflächen fühlen sich weich an, die Materialauswahl wirkt über dem Segmentdurchschnitt. Besonderes Augenmerk gilt den Sitzen mit futuristischer Formgebung und einer ungewöhnlichen Farbkombination in der Ausstattung Takumi Plus. Hier kombinieren die Japaner Violett und Beige. Mazda CX-6e, die Rücksitze Wer es klassischer mag, bekommt in der Ausstattung Takumi Lederbezüge in Schwarz oder Beige. Egal für welche Farbe Sie sich entscheiden, der Ersteindruck des Innenraums vermittelt eine gezielte Wertigkeit. Mag die Farbkombination noch so außergewöhnlich erscheinen, das Farbbild wirkt stimmig, gerade in Kombination mit den sauber umgesetzten Details. Platzangebot und Kofferraum Auch das Raumangebot ist eine klare Stärke des vollelektrischen SUVs. Die Beinfreiheit im Fond ist großzügig: Selbst Passagiere mit mehr als 1,80 Metern Körpergröße haben sowohl für die Beine als auch für den Kopf noch reichlich Reserven. In der hinteren Mittelkonsole sitzt ein Touchdisplay, über das sich in der Takumi-Plus-Version Sitzheizung und -belüftung, die Klimatisierung sowie das Öffnen und Schließen der Jalousie des Panorama-Glasdachs steuern lassen. Mazda CX-6e, der Kofferraum Beim Ladevolumen bietet der Kofferraum 468 Liter in der Standardkonfiguration und bis zu 1.434 Liter bei umgeklappten Rücksitzlehnen. Hinzu kommt ein Frunk mit 83 Litern: praktisch für Ladekabel oder kleinere Gegenstände. Der Basispreis des Mazda CX-6e liegt bei 49.990 Euro. Dafür gibt es die Ausstattung Takumi, die Version Takumi Plus kostet 52.990 Euro. Beide stehen seit Anfang Februar im Konfigurator und sind bestellbar. Zu den Händlern rollt der Neuling dann im Sommer 2026.