Fünf Jahre sind vergangen, seit Mazda den CX-3 eingestellt hat. Traurigerweise hat der Hersteller keine Pläne, den kleinen Crossover nach Europa zurückzubringen. Der Mazda 2 hingegen ist in Europa seit 2022 nur noch ein Toyota-Plagiat, nämlich dem Yaris Hybrid, während der letzte "echte" Mazda 2 in Europa schon im Jahr 2022 beerdigt wurde. Mazda verkauft die beiden Kompakten jedoch weiterhin in anderen Märkten und wird das voraussichtlich auch auf absehbare Zeit tun. In einem Interview mit Drive sagte Vinesh Bhindi, Mazdas Australien-Chef, der Publikation, "es wird Modelle einer neueren Generation geben". Sie könnten allerdings noch eine Weile auf sich warten lassen. Bhindi ergänzte, es gebe "eine Prioritätenliste", etwa den neuen CX-5, räumte aber zugleich ein, dass auch die beiden Kompakten ein Update brauchen. "Ich meine, ich wünschte, wir hätten unendliche F&D-Kapazitäten, um alles gleichzeitig zu machen, aber das ist nicht der Fall", sagte er gegenüber der Publikation. Es ist unwahrscheinlich, dass die beiden neuen Mazda-Kompakten vor 2027 auf den Markt kommen. Modelle der nächsten Generation Wenn die nächste Generation von Mazda 2 und CX-3 kommt – beide nutzen derzeit dieselbe Plattform – werden sich beide voraussichtlich Design-Anleihen beim X-Coupe Concept nehmen, einem fünftürigen Kompakt-Hatchback. Er debütierte mit einer Weiterentwicklung von Mazdas Kodo-Designsprache. Im Innenraum setzte das Concept auf ein fahrerorientiertes Cockpit mit abgeflachtem Lenkrad und ohne großen Bildschirm oben auf dem Armaturenbrett. Das wirkte sportlich und verspielt, ähnlich wie der letzte 2. Über Mazdas zwei kleinste Angebote werden wir in den kommenden Jahren vermutlich mehr erfahren – kaufen können wir sie jedoch nicht. Das Kleinwagen-Segment hat es schwer, vor allem in Europa und Nordamerika. Eigentlich also kein Wunder, dass Hersteller wie Mazda sich in diesem Segment zurückziehen. Trotzdem schade, weil diese Autos nach wie vor eine große Anzahl von Fans haben.