Mazda aktualisiert den 2 Hybrid für das Modelljahr 2026 und setzt dabei auf eine gezielte Aufwertung der Ausstattung sowie eine Straffung der Preisstruktur. Technisch bleibt das Modell unverändert ein Beispiel für erfolgreiches Badge-Engineering innerhalb der Branche: Der Mazda 2 Hybrid ist de facto ein Toyota Yaris Hybrid, der im Rahmen einer Kooperation fast vollständig übernommen wurde. Er basiert auf der TNGA-B-Plattform von Toyota und wird auch mit deren bewährter Vollhybrid-Technologie angetrieben. Bildergalerie: Mazda 2 Hybrid (2024) Der Einstiegspreis für den überarbeiteten Fünftürer liegt nun bei 25.990 Euro für die Basisversion Prime-Line. Mazda hat den Umfang der Serienausstattung hier deutlich vergrößert. Waren Features wie eine Klimaautomatik, ein 9-Zoll-Infotainment-Display inklusive kabellosem Apple CarPlay und Android Auto sowie eine Rückfahrkamera bereits zuvor Standard, gehören zum Modelljahr 2026 nun auch 15-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Sitzheizung für die vorderen Plätze, elektrische Fensterheber im Fond und ein automatisch abblendender Innenspiegel zum festen Lieferumfang. Ein neuer, infrarotbasierter Aufmerksamkeitsassistent ergänzt zudem das Sicherheitsportfolio ab der Basis. In den mittleren Ausstattungslinien Centre-Line und Exclusive-Line werden diese Neuerungen ebenfalls integriert oder durch zusätzliche Details ergänzt. Die Exclusive-Line erhält ab 28.890 Euro nun serienmäßig Voll-LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten. Die Topversionen Homura und Homura Plus zeichnen sich durch neue schwarze Hochglanz-Applikationen im Innenraum aus. Das Spitzenmodell Homura Plus bietet zudem ein Head-up-Display, ein Panorama-Glasdach und ein auf 10,5 Zoll vergrößertes zentrales Display. Die Farbpalette wurde um die Töne Charcoal Grey, Sky Grey und Fern Green erweitert. Mazda 2 Hybrid (2024) Antriebsseitig bleibt das bekannte System aus dem Toyota Yaris erhalten. Es kombiniert einen 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 68 kW (92 PS) mit einem 59 kW (80 PS) starken Elektromotor. Die Systemleistung beträgt 85 kW (116 PS), was den Kleinwagen in 9,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 175 km/h erreicht. Der Fokus des leistungsverzweigten Hybrids liegt auf Effizienz im urbanen Raum, wo hohe elektrische Fahranteile möglich sind. Die Verbrauchswerte nach WLTP liegen je nach Ausstattung zwischen 3,7 und 4,2 Litern auf 100 Kilometer. Im Innenraum bietet der Japaner ein Kofferraumvolumen von 286 Litern und Platz für bis zu vier Personen. Das Cockpit umfasst ein digitales Kombiinstrument, das in der Topausstattung bis zu 12,3 Zoll misst. Die Sicherheitsausstattung ist umfangreich und beinhaltet unter anderem ein Pre-Collision System, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage sowie einen proaktiven Fahrassistenten, der beim Annähern an Hindernisse sanft verzögert. Das überarbeitete Modell ist ab sofort bestellbar und wird bereits an den Handel ausgeliefert.