Update vom 22. Januar 2026: Unserem Erlkönigfotografen ist wieder einmal der künftige Porsche 911 GT3 RS vor die Linse gefahren. Ein stark getarnter Prototyp des überarbeiteten Porsche 992.2 GT3 RS wurde bei Testfahrten in Nordskandinavien gesichtet. Samt Mega-Heckflügel ... Während die Front nahezu unverändert bleibt, konzentrieren sich die Anpassungen auf das Heck. Auffällig sind ein neu gestalteter Stoßfänger, ein größerer Diffusor mit vier statt bisher drei vertikalen Finnen sowie zusätzliche Öffnungen links und rechts der Endrohre. Weitere Hinweise auf veränderte Luftführungen unter dem durchgehenden Leuchtenband deuten auf einen erhöhten Kühl- und Abgasbedarf hin. Bildergalerie: Porsche 911 GT3 RS (2026) Erlkönig Diese Merkmale sprechen für einen möglichen Wechsel auf einen turbogeladenen Antrieb. Hintergrund sind die kommenden Euro-7-Vorschriften. Porsche-GT-Chef Andreas Preuninger erklärte bereits 2024, dass ein künftiger GT3 ohne Turbo oder Elektrifizierung in Europa kaum realisierbar sei. Intern tendiere Porsche eher zu einer milden Turbo-Lösung als zu schwerer Hybridisierung. Im Raum steht ein weiterentwickelter 3,6-Liter-Turbo-Boxer, wie er bereits im Carrera GTS t-Hybrid eingesetzt wird. Ein turboaufgeladener GT3 RS würde eine konzeptionelle Zäsur bedeuten und die bisher klare Trennung zwischen GT3 (Saugmotor) und GT2 (Turbo) aufweichen. Parallel wird die Aerodynamik weiter verfeinert, mit funktionalen Detailänderungen an Heck, Beleuchtung und Luftführung. Hier unser ursprünglicher Artikel vom 20. August 2025: Wenn auf dem Nürburgring ein Porsche 911 GT3 RS seine Runden dreht, ist die Aufmerksamkeit garantiert. Und jetzt sorgt ein stark getarnter Prototyp für Gesprächsstoff: Unsere Fotografen haben den überarbeiteten 992.2 GT3 RS abgelichtet, der eine kleine technische Revolution beherbergen könnte. Die heiße Frage: Kommt der GT3 RS mit Turbo? Unsere Fotografen wollen an den Lufteinlässen der hinteren Kotflügel Anzeichen dafür erkannt haben, dass Porsche erstmals beim RS eine Art sanfte Turboaufladung einsetzen könnte. Für die zukünftige Euro-Norm wäre das vielleicht sogar nötig, wie man bei Porsche schon im Oktober 2024 andeutete. Bislang stand der GT3 RS immer für kompromisslose Saugmotortechnik. Bildergalerie: Porsche 911 GT3 RS (2026) Erlkönig Bestätigt ist das allerdings offiziell (noch) nicht. Die meisten anderen Quellen gehen davon aus, dass der Hochdrehzahl-Sauger auch im Facelift erhalten bleibt. Schließlich steht gerade die GT3-Reihe traditionell für kompromisslose Natürlichkeit ohne Aufladung. Ein Wechsel zu Turbo oder gar Hybrid wäre eine kleine Revolution. Nach unseren Informationen steht aber diese Revolution nun bevor. Was sich hingegen sicher sagen lässt, zeigt der Erlkönig selbst: Vorn wirkt der Prototyp noch vertraut, ohne größere Änderungen an Stoßfänger oder Leuchten. Am Heck jedoch wird es interessanter – neue Luftauslässe, ein überarbeiteter Diffusor und die inzwischen typischen Rückleuchten der 992.2-Generation sind klar zu erkennen. Dazu kommen gewachsene Endrohre, die das Auto optisch noch bulliger wirken lassen. Der Blick ins Cockpit bleibt vorerst verwehrt, doch die Richtung ist absehbar: Auch der GT3 RS wird das volldigitale Instrumentendisplay der gelifteten 992-Baureihe übernehmen. Große Überraschungen sind hier eher nicht zu erwarten – es dürfte bei Detailpflege und zusätzlichen Individualisierungsoptionen bleiben. Der gesichtete Erlkönig macht klar, dass Porsche den GT3 RS weiter schärft – optisch und technisch. Ob der Turbo wirklich Realität wird oder nur ein Gerücht bleibt, ist noch offen. Bis Porsche selbst spricht, bleibt die Frage spannend – und genau das macht den Reiz solcher Erlkönig-Momente aus.