Wohin führt der Weg von Porsche? Mit Michael Leiters hat ein neuer CEO die Führung übernommen. Er muss den Schwenk weg von einer radikalen Elektrostrategie hin zum gesunden Mix aus Verbrennern und Stromern finden. Zu den Baureihen, die 2026 eine Überarbeitung erhalten, gehört der Panamera. Seit gut zwei Jahren ist die dritte Generation der sportlichen Limousine auf dem Markt, intern 976 genannt. Allerdings gibt es noch Anknüpfungspunkte zum Vorgänger. Unsere Erlkönigjäger haben erste Aufnahmen des kommenden Facelifts des Porsche Panamera eingefangen. Der Zeitpunkt ist wenig überraschend, denn der Panamera muss sich perspektivisch auf die kommenden Euro-7-Abgasvorschriften einstellen. Die Markteinführung des Facelifts wird für 2026 erwartet. Bildergalerie: Porsche Panamera Facelift (2026) Erlkönig Optisch fällt das Facelift moderat aus. Zu erkennen sind neu gestaltete Stoßfänger an Front und Heck, die den Panamera dezent an die jüngere Porsche-Designsprache anpassen. Grundproportionen, Dachlinie und Seitenansicht bleiben unangetastet. Auch an den Leuchten sind lediglich Detailänderungen zu erwarten, etwa bei der Grafik der LED-Elemente. Porsche bleibt seiner Linie treu und setzt eher auf Evolution als auf einen radikalen Neustart. Noch offen ist, welche technischen Anpassungen unter dem Blech folgen. Naheliegend ist eine Weiterentwicklung des Innenraums. Der aktuelle Panamera setzt bereits auf ein stark digitalisiertes Cockpit mit bis zu drei Displays, darunter ein optionaler Beifahrerbildschirm. Im Zuge des Facelifts dürfte Porsche Software, Konnektivität und Assistenzsysteme aktualisieren und an den jüngsten Stand der Konzerntechnik anpassen. Porsche Panamera Facelift (2026) Erlkönig Antriebsseitig bleibt der Fokus klar auf elektrifizierten Hochleistungsaggregaten. Bereits heute bietet der Panamera ein breites Portfolio an E-Hybrid-Versionen, die V6- oder V8-Biturbo-Motoren mit leistungsstarken Elektromotoren kombinieren. In der aktuellen Topversion Turbo E-Hybrid bietet der Panamera 782 PS Systemleistung und beschleunigt in rund drei Sekunden auf 100 km/h. Reichweiten von über 90 Kilometern nach WLTP im reinen Elektrobetrieb unterstreichen den Effizienzanspruch. Für das Facelift ist davon auszugehen, dass Porsche diese Plug-in-Hybride weiter optimiert, um Euro-7-konform zu bleiben. Ob reine Verbrenner weiterhin angeboten werden, ist offen. Wahrscheinlich ist eine stärkere Gewichtung der elektrifizierten Varianten. Parallel dazu dürfte das aktive Fahrwerk weiterentwickelt werden. Das aktuelle Porsche Active Ride System (PARS) ermöglicht bereits eine aktive Kontrolle von Nick- und Wankbewegungen und gehört zu den technisch anspruchsvollsten Fahrwerkslösungen im Segment.