Das wurde aber auch Zeit! Ram macht endlich ernst mit der Rückkehr in den Markt der mittelgroßen Pickup-Trucks. Nach mehr als einem Jahrzehnt an der Seitenlinie wird es das neue Modell mit Schwergewichten wie dem Toyota Tacoma, Ford Ranger und Chevy Colorado aufnehmen. Jetzt ist auch klar, mit welchem Namen das passieren wird. Willkommen zurück, Ram Dakota (ehemals Dodge Dakota). Während einer Medienveranstaltung in Detroit bestätigte CEO Tim Kuniskis, was viele bereits vermutet hatten: Das Unternehmen lässt den Namen Dakota für seinen kleineren Truck wieder aufleben. Kuniskis sagte, die Entscheidung für den Namen Dakota sei ein "no-brainer". Ram Dakota Rendering von Motor1 Ansonsten ist es mit Infos zum kleineren Ram noch nicht all zu weit her. Das neue Arbeitstier positioniert sich unterhalb des großen Ram 1500 (hier geht's zu unserem letzten Test des Ram 1500 mit Biturbo-V6), bietet Käufern eine kleinere, erschwinglichere Option. Ram hat erklärt, dass der Pickup speziell für den US-amerikanischen Markt entwickelt wurde, anstatt sich an seinen Konzernkollegen in Übersee zu orientieren. Motoroptionen und PS-Zahlen wurden noch nicht bestätigt, aber es wird erwartet, dass die Modellreihe Vier- und Sechszylinder-Benzinmotoren umfasst, wobei Hybrid- oder Mild-Hybrid-Varianten möglich sind. Der Preis wird voraussichtlich um die 40.000 Dollar liegen. Das entspricht dann auch dem Preisgefüge der Konkurrenz von Ford, Chevy und Toyota. Die Produktion soll im Jahr 2027 beginnen. Der letzte Dakota wurde 2011 vom Markt genommen. Damit kriegen wir nach gut 16 Jahren Pause wieder einen Midsize-Truck von Ram. Es ist davon auszugehen, dass die üblichen Importeure den Wagen flott auch nach Europa und Deutschland werden bringen wollen, wenn man bedenkt, wie erfolgreich etwa der Ford Ranger seit Jahren in unseren Gefilden performt.