Zu den sehnlichst erwarteten Neuheiten im Fiat-Programm gehört definitiv ein vernünftiger Siebensitzer. In der zweiten Jahreshälfte 2026 soll es nun wohl soweit sein. Logisch erscheint ein SUV auf Basis des Grande Panda – allerdings mit größeren Abmessungen. Und einem durchaus ungewöhnlichen Namen. Einiges spricht dafür, dass Fiat sein neuestes Machwerk "Grizzly" nennt. Der erste Hinweis auf den mächtigen Bären stammt aus einer kurzen Story, welche die Turiner in den sozialen Netzwerken mit dem Schriftzug „Make room for everyone“ veröffentlichten, begleitet von Fußspuren im Schnee. Die lassen sofort an einen Bären denken – und damit an den Namen „Grizzly“, der in den vergangenen Monaten bereits als mögliche Bezeichnung für das neue Fiat-SUV kursierte. Der Teaser, der auf der Instagram-Seite von Fiat erschienen ist Bild von: Fiat Die Wahl wäre stimmig, schließlich ist ein anderer Bär - der Panda - eine absolute Markenikone. Einen Grizzly gab es allerdings noch nie. Laut den bisherigen Vorabinformationen soll der Grizzly bei den Abmessungen deutlich über dem Grande Panda liegen. Die Länge könnte demnach auf rund 4,4 Meter wachsen. Damit wäre der vermeintliche Grizzly in einem Segment mit dem Citroën C3 Aircross und dem Opel Frontera unterwegs. Fiat Grizzly (2026), das Rendering von Motor1.com Unser Rendering basiert auf den Erlkönigfotos der vergangenen Monate und zeichnet das Bild eines robust und eher kantig gezeichneten SUV mit klaren Linien. Die Front greift einige Stilelemente des Grande Panda auf, insbesondere die Scheinwerfer mit „Pixel“-LED-Grafik. Insgesamt wirkt die Karosserie wuchtiger und es gibt mehr Bodenfreiheit. Die Auslegung zielt auf maximalen Platz und hohe Variabilität im Innenraum, was auch dringend nötig ist, wenn man auf knapp 4,40 Meter sieben Menschen unterbringen möchte. Dass Fiat zu Derartigem in der Lage ist, zeigte man bereits Ende der 1990er mit dem Multipla. Dort fanden sechs Personen auf lediglich 3,99 Meter Länge Platz. Technisch soll der Grizzly auf der Smart-Car-Plattform des Stellantis-Konzerns basieren, die bei mehreren kompakten Modellen der Gruppe zum Einsatz kommt. Das Motorenangebot dürfte den inzwischen allgegenwärtigen 1,2-Liter-Turbobenziner als Mildhybrid mit 145 PS (107 kW) sowie Elektroversionen mit 113 S (83 kW) und 156 S (115 kW) umfassen. Der Innenraum der Grizzly dürfte vom Innenraum der Grande Panda abgeleitet sein Zum Marktstart dürfte es zunächst nur Frontantrieb geben, auch wenn später eine Allradvariante über einen zweiten Elektromotor an der Hinterachse folgen könnte. Die Premiere könnte im Sommer 2026 über die Bühne gehen – möglicherweise zusammen mit einer sportlicher geschnittenen Fastback-Variante. Wann genau der Grizzly dann bei den Händlern steht, wird sich zeigen. Preislich soll der Einstieg gerüchteweise bei rund 25.000 Euro für die Hybridvariante gelingen. Rein elektrisch könnte das Auto bei knapp unter 27.000 Euro starten. Bildergalerie: Fiat Grizzly (2026): das Rendering von Motor1.com