Die Indimo Automotive GmbH ist für den Import chinesischer Automarken bekannt. Nun erweitert man sein Vertriebsportfolio um die Marke Bestune und startet parallel mit drei Modellen in den deutschen Markt. Mit dem SUV T77, der Limousine B70 und dem Crossover B70S verfolgt das Unternehmen eine bewusst breit angelegte Markteintrittsstrategie. Ziel ist es, Handelspartnern von Beginn an ein klar strukturiertes und unmittelbar einsetzbares Modellangebot bereitzustellen. Der Marktstart stellt für Indimo keinen klassischen Einzelmodell-Launch dar, sondern den Aufbau einer neuen Markenbasis innerhalb des bestehenden Vertriebsnetzes. Bildergalerie: Indimo Automotive GmbH startet Bestune in Deutschland Interessant ist dabei der Bestune B70. Diese 4,85 Meter lange Limousine spielt in einer Liga, in der sich früher ein Ford Mondeo oder Opel Insignia befanden. Der Kofferraum soll rund 500 Liter groß sein. Optisch erinnert der B70 ein wenig an den VW Passat oder den Toyota Crown. Unter der Haube stecjt ein 2,0-Liter-Turbobenziner mit 160 kW (218 PS) Leistung und 340 Nm Drehmoment. 230 km/h Spitze werden angegeben, dazu eine Sechsgang-Automatik und ein 50-Liter-Tank. Den Durchschnittsverbrauch gibt Indimo mit 7,9 Liter an. Serienmäßig sind 19-Zoll-Felgen mit 225er-Bereifung, unzählige Assistenzsysteme, aber auch ein Panorama-Glasschiebedach, eine elektrische Heckklappe, Sitzheizung, sechsfach elektrisch verstellbarer Fahrersitz, 360-Grad-Kamera und eine Klimaanlage. Preis: 29.995 Euro. Bestune T70 Der Bestune T77 übernimmt die Rolle des volumenorientierten SUV-Modells im Kompaktsegment. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 1,5-Liter-Turbobenziner mit 118 kW beziehungsweise 160 PS und einem maximalen Drehmoment von 258 Nm. Die Kraftübertragung erfolgt über ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderräder. Der kombinierte Verbrauch liegt bei 7,1 Liter pro 100 Kilometer. Mit einer Länge von 4.525 Millimetern, einem Radstand von 2.700 Millimetern und fünf Sitzplätzen positioniert sich der T77 im Segment eines VW Tiguan. Zur Serienausstattung zählen unter anderem LED-Scheinwerfer, Panorama-Glasschiebedach, Klimaautomatik sowie ein digitales Kombiinstrument. Fahrerassistenzsysteme wie adaptive Geschwindigkeitsregelung, Spurverlassenwarner, Verkehrszeichenerkennung, Totwinkelassistent und Einparkautomatik sollen ein umfassendes Sicherheitsniveau gewährleisten. Die Markteinführung erfolgt über das bestehende Partnernetz mit dem Fokus auf eine schnelle Sichtbarkeit im Handel. Indimo setzt dabei auf eine klare Modellpositionierung sowie eine einheitliche Angebotsdarstellung am Point of Sale, um die neue Marke zügig im Markt zu etablieren. "Mit Bestune erweitern wir unser Portfolio um eine neue Marke und geben unseren Partnern zum Start drei klar positionierte Modelle an die Hand. Jetzt geht es darum, die Fahrzeuge konsequent in den Markt zu bringen und im Handel sichtbar zu machen", erklärt Thomas Schelsky, Member of the Executive Board der Indimo Automotive GmbH. Mit dem parallelen Start mehrerer Baureihen verfolgt das Unternehmen eine skalierbare Einführungsstrategie. Statt eines schrittweisen Aufbaus soll ein sofort breit aufgestelltes Angebot die Händlerintegration beschleunigen und die Markenpräsenz innerhalb kurzer Zeit festigen.