Kompakte Kastenwagen sind essenziell für Handwerksbetriebe und Lieferdienste. Oft kommen noch Dieselmotoren zum Einsatz, doch für kurze Strecken eignen sich Modelle wie der Toyota Proace City Electric prinzipiell ideal. Das Stromer bietet Vorteile bei Emissionen und Betriebskosten. Im Gegensatz zu Verbrennern entfallen Kaltstartprobleme. Allerdings schrecken die im Vergleich zum Diesel rund 10.000 Euro höheren Anschaffungskosten bei einem vergleichbaren Toyota Proace City noch ordentlich ab. Toyota Proace City Electric (2025) im Test Toyota Proace City Electric (2025) im Test Bilder von: InsideEVs.de Der getestete Kastenwagen verfügt über einen E-Motor mit 96 kW (130 PS) und bezieht seine Energie aus einer 50-kWh-Batterie auf Lithium-Eisenphosphat-Basis. Im Innenraum dominiert Funktionalität mit vielen Ablagen und abwaschbarem Hartplastik. Smartphones lassen sich via Android Auto integrieren. Der Laderaum des 4,75 Meter langen L2-Modells fasst 3,9 Kubikmeter. Die Ladefläche misst 2,17 Meter in der Länge sowie 1,73 Meter in der Breite, wobei Flügeltüren oder Schiebetüren den Zugang erleichtern. Beim Fahren zeigt sich der Stromer deutlich dynamischer als die Diesel-Variante. Der tiefe Schwerpunkt durch den Akku sorgt für eine satte Straßenlage ... natürlich im Rahmen eines Nutzfahrzeugs gesprochen. Das sofort anliegende Drehmoment ermöglicht einen flotten Vortrieb, selbst bei Beladung. Toyota gibt einen kombinierten Verbrauch von 18,9 kWh auf 100 Kilometer an. Im Test mit leicht erhöhtem Stadtanteil sank der Wert auf 18,5 kWh. Die Ladeleistung beträgt maximal 100 kW, womit der Akku in 32 Minuten von 10 auf 80 Prozent füllt. An einer AC-Wallbox lädt das Fahrzeug mit 11 kW in knapp fünf Stunden vollständig auf. Preislich startet der Toyota Proace City Electric als L1 in der Ausstattung "Duty" bei 36.431 Euro. Der getestete L2 in der "Meister"-Version kostet mindestens 40.400 Euro. Damit liegt der Japaner preislich über dem Schwestermodell Citroën e-Berlingo, der ab 30.550 Euro beginnt. Der Opel Combo Electric startet bei 37.485 Euro. Konkurrenten wie der VW ID. Buzz Cargo oder der Kia PV5 Cargo starten fast in selben Sphären, letzterer ist sogar günstiger. Beide bieten aber mehr Platz. Angesichts der hohen Listenpreise lohnt sich für Interessenten ein genauer Vergleich und ein Blick auf die Leasingraten. Den ausführlichen Testbericht mit allen Eindrücken und Bildern finden Sie auf InsideEVs.de.