Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) treibt die Diversifizierung seines Angebots auf dem deutschen Markt voran und präsentiert in enger Zusammenarbeit mit renommierten Aufbauherstellern neue Spezialvarianten des aktuellen Crafter. Im Fokus stehen dabei maßgeschneiderte Lösungen für das Baugewerbe, die Logistik und kommunale Dienstleister. Durch das sogenannte Einrechnungsgeschäft profitieren Kunden von einem unkomplizierten Erwerb "aus einer Hand". Dies bedeutet, dass der gesamte Service sowie die Abwicklung über die Volkswagen Nutzfahrzeug-Partner erfolgen, wobei eine Herstellergarantie von bis zu fünf Jahren auch die spezifischen Umbauten abdeckt und so für eine hohe Kalkulationssicherheit sorgt. Bildergalerie: VW Crafter (2026) als Drei-Seiten-Kipper und als Kofferaufbau Crafter mit Spier-Kofferaufbau In Kooperation mit dem Premium-Partner Spier wurden neue, gewichtsoptimierte Kofferaufbauten der Baureihe "Athlet S+" entwickelt. Diese Lösungen sind für das Crafter-Fahrgestell mit Einzelkabine konzipiert und decken ein breites Spektrum an Anforderungen ab. Verfügbar sind die Aufbauten in den Längen L3 (Fahrzeuglänge 6.450 mm) und L4 (7.255 mm) sowie für Gewichtsklassen von 3,5 bis 5,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Ein zentraler Aspekt der Neuentwicklung ist der Leichtbau: Durch Sandwich-Wandstrukturen wiegt der Koffer inklusive Dachspoiler und Hecktüren je nach Dimension lediglich zwischen 429 kg und 598 kg. Selbst bei der Integration einer Ladebordwand von Herstellern wie Bär Cargolift oder Dhollandia bleibt das Systemgewicht mit maximal 769 kg moderat. Dies resultiert in einem großzügigen Ladevolumen von 15,3 m³ bis zu 20,5 m³. VW Crafter (2026) als Kofferaufbau Zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit trägt ein aerodynamisch optimierter Dachspoiler bei, der den Luftwiderstand reduziert. Der Innenraum ist durch ein lichtdurchlässiges GFK-Dach und zusätzliche LED-Leuchtstreifen für den Arbeitsalltag optimiert, während Airline-Schienen und robuste Scheuerleisten eine flexible und sichere Ladungssicherung ermöglichen. Der Dreiseiten-Kipper von Schoon Als zweite wesentliche Neuerung führt Volkswagen Nutzfahrzeuge den "SchoonKipper" ein. Dieser Dreiseiten-Kipper ist speziell für den Transport von Schüttgütern, Grünschnitt oder schweren Werkzeugen ausgelegt. Die Konstruktion setzt auf Langlebigkeit: Sowohl der Grund- als auch der Kipprahmen sind im Vollbad feuerverzinkt, worauf das Unternehmen eine zehnjährige Garantie gegen Durchrostung gewährt. Die Bedienung erfolgt komfortabel über einen Taster im Cockpit des Crafter, der ein wartungsarmes Hydraulikaggregat ansteuert. VW Crafter (2026) als Drei-Seiten-Kipper Besonderes Augenmerk wurde auf die Arbeitssicherheit gelegt. Die Aluminium-Bordwände verfügen über bündig eingelassene Langweg-Verschlüsse, um Verletzungsrisiken durch hervorstehende Teile zu eliminieren. Der Aufbau erfüllt zudem die Zertifizierung nach DIN EN 12642 XL zur Ladungssicherung. Dank vertauschsicherer Steckbolzen lässt sich die Kipprichtung präzise festlegen. Optional kann das Fahrzeug mit Laubgitteraufsätzen oder Werkzeugboxen individualisiert werden. Technische Basis und Preisgestaltung Beide Aufbauvarianten nutzen das vielseitige Crafter-Fahrgestell als Basis, welches laut VW in 36 Motor- und Getriebekombinationen zur Verfügung steht. Zur Wahl stehen TDI-Aggregate mit Leistungen von 103 kW, 120 kW und 130 kW, die wahlweise mit Front-, Heck- oder Allradantrieb (4MOTION) sowie manuellen oder automatischen Getrieben kombiniert werden können. Während der Kofferaufbau primär für die Einzelkabine vorgesehen ist, lässt sich der Kipper auch auf Fahrgestellen mit Doppelkabine realisieren. Preislich startet der Crafter mit Spier-Kofferaufbau (3,5 t, L4, 103 kW) bei netto 54.852 Euro. Die Basisversion des SchoonKippers mit 103 kW TDI und Frontantrieb ist ab 54.216,40 Euro netto erhältlich.