Kaum hat smart das smart #2 Concept in Rom erstmals auch in Europa präsentiert und parallel erste technische Details zum Antrieb sowie Bilder des möglichen Interieurs veröffentlicht, stellen sich Fans bereits die entscheidende Frage: Wie viel vom spektakulären Showcar wird tatsächlich den Weg in die Serienproduktion finden? Fest steht bereits jetzt, dass zahlreiche optische Highlights und bewusst überzeichnete Designelemente des Konzeptfahrzeugs in der Serienversion kaum unverändert umgesetzt werden können. KI-animiert Einen möglichen Ausblick auf die Serienversion liefert aktuell bereits die Künstliche Intelligenz: Werden entsprechende Bilder des Showcars als Vorlage genutzt, entstehen Visualisierungen, die dem späteren Serienmodell erstaunlich nahekommen sollen. Nach aktuellen Einschätzungen könnte die KI-Darstellung insbesondere die Basisvariante bereits sehr treffend wiedergeben. Lediglich im Bereich der Türen soll das Serienmodell möglicherweise noch abweichen. Offizielle Bestätigungen hierzu gibt es allerdings nicht – angesichts der für Oktober in Paris angekündigten Weltpremiere des Modells ist diese Zurückhaltung jedoch nachvollziehbar. Für unser Urteil warten wir dann doch erste offizielle Bilder des richtigen Modells ab. KI-animiert 6,95 Meter Wendekreis gesetzt Die wichtigsten Eckdaten des kommenden fortwo-Nachfolgers hat smart hingegen bereits definiert. Geplant sind ein Wendekreis von lediglich 6,95 Metern (Bordstein zu Bordstein), eine Batteriekapazität von rund 35,7 kWh sowie eine WLTP-Reichweite von etwa 300 Kilometern. Die DC-Ladezeit von 10 auf 80 Prozent SoC soll bei weniger als 20 Minuten liegen, was auf eine durchschnittliche Ladeleistung von rund 75 kW auf der 400-Volt-Plattform schließen lässt. Bild: smart Beim Fahrwerk setzt smart erstmals auf eine Fünflenker-Hinterachse. Die Motorleistung soll bei rund 100 PS liegen. Die Außenlänge der Serienversion des smart #2 könnte sogar unter den 2,79 Metern des Showcars liegen. Auch Cabrio-Fans dürften auf ihre Kosten kommen, ebenso wie Interessenten einer leistungsstärkeren BRABUS-Variante. Der Einstiegspreis für das Coupé soll in der Basisversion bei unter 20.000 Euro beginnen. Bild: smart Würdiger fortwo Nachfolger Optisch bleibt der smart #2 dem bekannten Konzept des fortwo treu und setzt weiterhin auf eine zweifarbige Karosseriegestaltung. Auch die rahmenlosen Türen sollen erhalten bleiben. Im Innenraum kommt erstmals eine durchgehende Sitzbank mit mittig angeordneten Ablagen und Bedienelementen sowie einer klappbaren Mittelarmlehne zum Einsatz. Bild: smart Bild: smart Das Cockpit folgt einem S-förmigen Design, das bereits an die erste Generation des smart fortwo der Baureihe 450 erinnert. Auf einen klassischen Mitteltunnel wird verzichtet. Stattdessen erhält der Zweisitzer erstmals ein digitales Kombiinstrument sowie ein zentrales Display auf dem geschwungenen, leicht zum Fahrer geneigten Armaturenträger. Zwei induktive Ladeflächen sind in der Studie unterhalb des Armaturenträgers positioniert und dort noch klappbar ausgeführt – in der Serienversion dürften diese Elemente jedoch voraussichtlich entfallen. KI-Bilder: OpenAI/ via Schwunkvoll