Range Rover legt zum 20. Geburtstag des Range Rover Sport eine Sonderedition auf. Die Twenty Edition setzt optisch und technisch eigene Akzente und greift Elemente aus der Historie der Baureihe auf, ohne den aktuellen, reduzierten Auftritt des Modells zu verwässern. Die auffälligste Ansage ist die neue Signature-Lackierung Sanguinello Orange. Sie knüpft an das Stormer-Orange des Range Stormer Concept und das Vesuvius Orange der ersten Range-Rover-Sport-Generation an. Alternativ stehen Santorini Black und Ostuni Pearl White zur Wahl. Ein Black Exterior Pack schärft die Silhouette, dazu kommen Twenty-Edition-Logos und 23-Zoll-Felgen in Gloss Sparkle Silver oder auf Wunsch in Gloss Black. Bildergalerie: Range Rover Sport Sondermodell "Twenty Edition" (2026) Innen baut die Sonderedition auf dem Performance-Topmodell Range Rover Sport SV auf. Die Sportsitze stammen direkt aus dem SV, tragen Windsor-Leder in Ebony und orientieren sich in Form und Seitenhalt an Motorsport-Sitzen. Schmiedecarbon-Zierleisten und ein schwarzer Velours-Dachhimmel sorgen für eine betont dunkle Kabine. Illuminierte Einstiegsleisten und ein Twenty-Edition-Schriftzug auf der Mittelkonsole markieren das Sondermodell klar, ohne das Cockpit zu überladen. Bei den Antrieben geht Range Rover nicht auf Sparflamme. Der 4,4-Liter-V8-Twin-Turbo mit Mildhybrid liefert 395 kW beziehungsweise 537 PS. Darüber rangiert der P550e Plug-in-Hybrid mit 3,0-Liter-Reihensechszylinder, 160-kW-E-Motor und 38,2-kWh-Batterie. Die Systemleistung liegt bei 405 kW oder 550 PS, die WLTP-Reichweite rein elektrisch bei bis zu 116 Kilometern. Die CO2-Emissionen starten laut Hersteller bei 62 g/km, damit richtet sich die Edition trotz Fokus auf Leistung nicht nur an V8-Fans. Martin Limpert, Global Managing Director Range Rover, ordnet die Edition als bewusste Hommage ein. Seit der Präsentation des Stormer Concept versteht Range Rover den Sport als Luxus-SUV mit spürbarer Sportwagen-DNA. In den vergangenen 20 Jahren hat das Modell diesen Anspruch auf sehr unterschiedlichen Bühnen eingelöst, von der Rennstrecke bis zu spektakulären PR-Stunts unter Extrembedingungen. Zur Geschichte gehört auch eine Reihe von Rekorden und Showeinsätzen. 2013 setzte der Range Rover Sport der zweiten Generation einen Produktions-SUV-Rekord beim Pikes-Peak-Hillclimb. Später folgte die Fahrt über die 999 Stufen zum Himmelstor in China mit bis zu 45 Prozent Steigung. Hinzu kamen eine Bestzeit auf einer 800-Kilometer-Route durch das Leere Viertel in Saudi-Arabien und die Präsentation der dritten Generation am Kárahnjúkar-Staudamm in Island. Technisch hat der Range Rover Sport häufig als Vorreiter innerhalb der Marke agiert. Frühe Modelle nutzten Systeme wie Dynamic Response zur aktiven Wankstabilisierung und Brembo-Bremsen bei den V8-Versionen. Die Einführung des Achtgang-ZF-Automatikgetriebes brachte spürbar ruhigere Schaltvorgänge und half, die zusätzliche Leistung sauber auf die Straße zu bringen, ohne den Komfort zu vernachlässigen. Mit der zweiten Generation folgten der Range Rover Sport SVR als erstes Hochleistungsmodell der SVO-Abteilung mit 550 PS sowie der Range Rover Sport Hybrid mit eigener Steuerungslogik für den Antrieb. Aktuell steht der Range Rover Sport SV mit 635 PS an der Spitze. 6D-Dynamics-Fahrwerk, Achtkolben-Brembo-Octyma-Sättel, Carbonräder, Keramikbremsen und Body-and-Soul-Sitze zeigen, wie weit sich die Baureihe in Richtung Performance orientiert hat. Die Range Rover Sport Twenty Edition lässt genau diese Entwicklung anklingen. Das Jubiläumsmodell kombiniert bekannte Technik mit eigenständiger Optik und Details aus dem Topmodell. Bestellungen sind ab sofort möglich, Konfiguration und weitere Informationen stellt der Hersteller auf der deutschen Land-Rover-Website bereit.