Nach mehr als zehn Jahren Abwesenheit steht der Land Rover Freelander vor der Rückkehr – in komplett neuer Form, sowohl optisch als auch technisch, aber nicht nur das. Das mittelgroße SUV wird nämlich nicht mehr vom britischen Hersteller selbst gebaut, sondern von dem 2024 gemeinsam mit Chery gegründeten Joint Venture CJLR 1. Der Debüttermin ist für den 31. März 2026 vorgesehen, wie auf den offiziellen Social-Media-Profilen des Joint Ventures zu lesen ist – dort wurde auch das erste Teaserbild (siehe oben) veröffentlicht. Es zeigt ein Detail der Front und verrät bereits einiges über die grundsätzliche Designsprache. Technische Informationen wurden zwar noch nicht genannt, dennoch ist bereits einiges bekannt. Die bislang letzte Generation des Land Rover Freelander wurde bis 2014 gebaut Zunächst zum Design: Das erste Foto des neuen Freelander zeigt den rechten Bereich der Front. Auffällig ist die klar kantige Gestaltung mit einem Scheinwerfer, der in ein schwarzes Element – vermutlich aus Kunststoff – integriert ist und eine sehr eigenständige Lichtsignatur trägt. Vieles deutet auf ein Modell mit echten Offroad-Proportionen hin: vertikale und horizontale Linien, kurze Überhänge und ein insgesamt robuster Auftritt. Damit rückt er eher in die Nähe der ersten Generationen des Discovery. Laut einer Quelle, die uns bereits vor einigen Jahren Hinweise gab, sollen die Abmessungen großzügig ausfallen – mit rund 5 Metern Länge – und zudem einige Designelemente aus der Jaecoo-Welt übernehmen. Der Jaecoo, der die Linien des neuen Freelander vorwegnehmen soll Über den Innenraum ist bislang nur bekannt, dass er sechs Sitze bieten soll. Zu erwarten sind jedoch eine hohe Detailqualität und ein stark digitalisiertes Cockpit – sprich: reichlich Displays. Der neue Freelander soll nur der Auftakt einer neuen Modellfamilie sein, die sowohl im Heimatmarkt als auch weltweit vermarktet werden soll, positioniert als "globale NEV-Marke" (New Energy Vehicle). Gemeint sind damit nicht ausschließlich reine Elektroautos, sondern vor allem leistungsstarke Hybridkonzepte – voraussichtlich sowohl als serieller Hybrid (Verbrenner lädt die Batterie) als auch als Parallelhybrid, bei dem je nach Betriebszustand elektrisch oder hybrid gefahren werden kann und der Verbrenner ebenfalls die Räder antreibt. Laut Gerüchten soll ein 1,5-Liter-Turbobenziner von Ateco (ein Unternehmen der Chery-Gruppe) zum Einsatz kommen, kombiniert mit zwei Elektromotoren – je einer pro Achse – und CATL-Batterien. Das Ergebnis wäre ein Modell, das die typische Offroad-DNA von Land Rover mit modernen Antriebstechnologien verbindet.