Kaum ein Ort ist im europäischen Motorsport so eng mit einer einzelnen Veranstaltung verbunden wie Monte Carlo mit der Rallye Monte Carlo. Für Mini besitzt das Fürstentum eine besondere historische Bedeutung. Einen der bekanntesten Erfolge erzielte die Marke im Jahr 1965, als ein Mini Cooper S mit Timo Mäkinen am Steuer und Beifahrer Paul Easter den Gesamtsieg errang. Der Erfolg galt damals als bemerkenswert, weil sich das vergleichsweise kompakte Fahrzeug unter schwierigen winterlichen Bedingungen gegen deutlich leistungsstärkere Konkurrenz durchsetzte. Entscheidende Faktoren waren das geringe Gewicht, die gute Traktion sowie ein präzises Fahrverhalten auf Schnee und Eis. Die originale Nummer 52 mit Timo Mäkinen und Paul Easter bei der Rallye Monte Carlo 1965 An dieses historische Ereignis knüpft (etwas verspätet) die neue "Mini 1965 Victory Edition" an. Die Sonderedition versteht sich als gestalterische Erinnerung an den Rallye-Erfolg und verbindet historische Designelemente mit aktuellen Modellvarianten. Angeboten wird sie für den Mini John Cooper Works, den Mini John Cooper Works Electric sowie den Mini Cooper S. Bildergalerie: Mini 1965 Victory Edition (2026) Der Mini Cooper S verfügt über einen 2,0-Liter-Vierzylinder-Ottomotor mit TwinPower-Turbo-Technologie. Die Leistung beträgt 204 PS (150 kW), das maximale Drehmoment liegt bei 300 Nm. Der Sprint von 0 auf 100 km/h erfolgt in 6,6 Sekunden. Darüber positioniert sich der Mini John Cooper Works mit einer Leistung von 231 PS (170 kW) und 380 Nm Drehmoment. Hier reduziert sich die Beschleunigungszeit auf 6,1 Sekunden. Ergänzt wird das Angebot durch den vollelektrischen Mini John Cooper Works Electric, dessen Systemleistung bis zu 258 PS (190 kW) beträgt. Die Beschleunigung aus dem Stand auf 100 km/h gelingt in 5,9 Sekunden. Gestalterisch orientiert sich die Edition an Motorsportmerkmalen der 1960er-Jahre. Die Lackierung erfolgt in Chili Red, kombiniert mit einem weißen Streifen, der sich über Motorhaube, Dach und Heck zieht. Auf beiden Fahrzeugseiten befindet sich die Startnummer "52", die auf das Siegerfahrzeug von 1965 verweist. Das Dach ist serienmäßig in Weiß ausgeführt, optional steht ein Panoramaglasdach zur Verfügung. Mini 1965 Victory Edition (2026) Ein "1965"-Schriftzug an der C-Säule dient als zusätzlicher historischer Bezug. Je nach Modell kommen 18-Zoll-Leichtmetallräder in unterschiedlichen JCW-Designvarianten zum Einsatz. Radnaben- und Ventilkappen greifen das Farbkonzept der Edition auf. Auch im Innenraum setzt sich das historische Motiv fort. Einstiegsleisten tragen einen "1965"-Schriftzug, ergänzt durch eine Editionswidmung an der Türinnenseite mit Bezug zur damaligen Rallye. Farblich orientiert sich der Innenraum an der typischen JCW-Gestaltung in Anthrazit und Rot. Mini 1965 Victory Edition (2026) Editionsspezifische Details finden sich unter anderem am Sportlenkrad sowie an der Mittelkonsole, wo weitere "1965"-Markierungen integriert sind. Die Schlüsselkappe trägt ebenfalls die Startnummer "52" als Verweis auf den Rallye-Sieg. Die Mini 1965 Victory Edition soll ab März 2026 in ausgewählten Märkten verfügbar sein. Für europäische Märkte ist die Einführung ab Juli 2026 vorgesehen.