Französische Autos hatten schon immer ein gewisses Gespür für Stil und Auftritt. Ein wenig wie die prägende Haute Couture der Nachkriegsjahre. Wir erinnern uns an die "Göttin" DS 21 oder den SM. Die Pariser Autoschmiede führt diese Tradition jetzt mit einer neuen Kollektion für das urbane Crossover weiter fort. In Zusammenarbeit mit der Pariser Innenarchitektin und Designerin Sarah Poniatowski und ihrem Label "Maison Sarah Lavoine" entsteht ein Sondermodell zum DS 3, das den optischen Fokus auf Materialien und Farbgebung legt. Der kompakte Wagen richtet sich an eine designaffine Kundschaft und bringt pünktlich zum Frühjahr frischen Wind in die Preislisten. Bildergalerie: DS 3 Sonderedition "Maison Sarah Lavoine" (2026) Der Franzose erhält eine neu abgemischte Karosseriefarbe. In enger Abstimmung mit der Designerin hat das hauseigene Farb- und Materialteam den Farbton Smaragd-Grün entwickelt, der durch eine besondere optische Tiefe auffällt. Wer es klassischer mag, kann alternativ auf Perla Nera-Schwarz, Lasurit-Blau oder Kristall-Grau zurückgreifen. Das Dach setzt sich farblich ab und ist in Parthenon-Creme oder Kristall-Grau erhältlich. Zudem kommen die 18-Zoll-Leichtmetallräder mit farblich passenden Nabenkappen. Ein Hauch von Rennsport vermitteln hingegen die längs angebrachten Dekorstreifen in Sarah-Blau auf dem Dach und der Heckklappe, die von einem weiteren schmaleren schwarzen oder weißen Streifen begleitet werden. Beim Öffnen der Türen blickt man auf Einstiegsleisten, die den Schriftzug "Le beau fait du bien" – zu Deutsch "Schönes tut gut" – sowie die Signatur von Sarah Poniatowski tragen. Der Innenraum selbst ist in schwarzes Alcantara gehüllt. Um Kontraste zu schaffen, kommen Ziernähte in Creme und Blau zum Einsatz, während die Kopfstützen mit Ton-in-Ton gestickten Logos des Labels versehen sind. DS 3 Sonderedition "Maison Sarah Lavoine" (2026) DS 3 Sonderedition "Maison Sarah Lavoine" (2026) Eine interessante funktionale Änderung findet sich in der Mitte des Fahrzeugs: Die Mittelkonsole wurde leicht reduziert und umgestaltet. Laut DS soll das die Ergonomie der Vordersitze verbessern und das Raumgefühl luftiger gestalten. Neue Audio-Inhalte und zwei Antriebe zur Wahl Auch auf der digitalen Seite gibt es Neuerungen. Die Franzosen integrieren beim DS 3 die Anwendung "majelan X Automotive mix", einer führenden französischen Plattform für digitale Audioinhalte und Künstliche Intelligenz. Diese soll den Kundinnen und Kunden im ersten Jahr kostenlos zur Verfügung stehen. Über den 10,3 Zoll großen Touchscreen lassen sich per Screen Mirroring verschiedene Audioinhalte wie Podcasts oder vertonte Artikel abrufen. Dies ergänzt das bestehende Infotainment-Angebot, das bereits im Vorjahr um eine ChatGPT-Integration erweitert wurde. Auch in Sachen Komfort bringt das Modell einiges ab Werk mit: Ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, ein Totwinkel-Assistent, eine 360-Grad-Kamera sowie beheizbare Vordersitze und eine induktive Ladeschale für das Smartphone gehören zum Standard. Auf der Antriebsseite stehen die zwei bekannten Optionen zur Verfügung. Den Einstieg markiert der 48-Volt-Mild-Hybrid mit einer Systemleistung von 107 kW (145 PS) ab 35.720 Euro. Wer rein elektrisch unterwegs sein möchte, greift zur E-Tense-Version ab 44.550 Euro. Diese liefert 115 kW (156 PS) an die Vorderräder und schafft bis zu 396 Kilometer. Zum Vergleich: Der Mild-Hybrid startet als Pallas sonst bei 33.720 Euro, der E-Tense mit 41.910 Euro – jedoch beispielsweise ohne Totwinkel-Assistent oder 360-Grad Kamera. Das Sondermodell ist ab Mai 2026 in Deutschland bestellbar.