Bei VW in Wolfsburg gehen die Lichter in diesem Jahr früher aus – zumindest an einigen Produktionslinien. Denn die Nachfrage nach Verbrennern macht dem Autobauer weiter zu schaffen.

Jetzt zieht der Konzern erneut Konsequenzen. Und die betreffen auch die Weihnachtspause der Mitarbeiter im Stammwerk.

Wie die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ (WAZ) berichtet, wird die Produktion über die Feiertage länger ruhen als ursprünglich geplant. Darauf haben sich Volkswagen und der Betriebsrat am Dienstag (3. November) geeinigt.

An allen vier Montagelinien soll die Arbeit erst am 6. Januar wieder aufgenommen werden.

VW in Wolfsburg: Weihnachtspause wird verlängert

Eigentlich sollte die Produktion im Wolfsburger Stammwerk vom 24. Dezember bis einschließlich 3. Januar stillstehen. Doch daraus wird nun nichts. Wie ein Werksprecher gegenüber der WAZ mitteilte, verlängert VW die Produktionspause um zwei Tage.

An zwei Montagelinien ist sogar noch früher Schluss. An der Montagelinie 1 wird die Arbeit bereits ab dem 18. Dezember ruhen. An der Linie 4 ist ab dem 22. Dezember Pause.

Doch damit nicht genug. An der Montagelinie 4 fallen außerdem drei geplante Freitag-Nachtschichten weg. Betroffen sind die Schichten am 4., 11. und 18. Dezember.

Der Grund für die Änderungen ist die Auftragslage. Die Nachfrage nach den Verbrenner-Modellen, die in Wolfsburg gebaut werden, ist zuletzt deutlich zurückgegangen.

VW streicht Schichten – Nachfrage bricht ein

Besonders betroffen sind laut WAZ die Modelle Golf, Tiguan und Tayron. Sie werden im Wolfsburger Stammwerk produziert. Doch offenbar werden derzeit weniger Fahrzeuge nachgefragt, als ursprünglich eingeplant.

Für die Beschäftigten ist die verlängerte Weihnachtspause nicht die erste Konsequenz der schwächelnden Nachfrage. Bereits im September hatte die VW-Spitze kurzfristig sämtliche Sonderschichten für das laufende Jahr am Standort Wolfsburg gestrichen.

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Jetzt wird also auch der reguläre Produktionsplan zum Jahresende angepasst.

Während die Weihnachtspause an allen vier Montagelinien verlängert wird, stehen einzelne Linien bereits mehrere Tage vor Heiligabend still.