Der Skoda Elroq hat sich in kurzer Zeit zu einem der beliebtesten Elektroautos Deutschlands entwickelt. Im ersten Halbjahr 2026 kam das kompakte E-SUV auf 20.139 Neuzulassungen und lag damit an der Spitze der rein elektrischen Modelle.

Auch die Auszeichnung als „German Car of the Year 2026“ zeigt, dass der Stromer überzeugen kann.

Technisch setzt Skoda auf die bekannte MEB-Plattform des Volkswagen-Konzerns. Mit 4,49 Metern Länge gehört der Elroq zu den kompakten SUVs.

Der Kofferraum bietet 470 Liter Stauraum, bei umgeklappter Rückbank sind es bis zu 1.580 Liter.

Skoda Elroq: Welche Varianten gibt es und was kosten sie?

Zum Modelljahr 2027 hat Skoda die Modellpalette überarbeitet. Der bisherige Elroq 50 entfällt. Den Einstieg bildet nun der Elroq 60 mit 190 PS und einer 58-kWh-Batterie.

Darüber stehen der Elroq 85 mit 286 PS, der Allradler 85x mit 299 PS und das sportliche Topmodell RS mit 340 PS. Die drei stärkeren Varianten verfügen jeweils über einen 77-kWh-Akku.

Auch preislich gibt es Unterschiede. Der Elroq startet inzwischen bei 37.890 Euro, für den RS werden mindestens 55.240 Euro fällig.

Je nach Variante sind nach WLTP mehr als 500 Kilometer Reichweite möglich. Damit positioniert sich der Skoda als alltagstaugliche Alternative zu teureren Elektro-SUVs.

ADAC testet Skoda Elroq: Das sind die Stärken und Schwächen

Im ADAC-Test erhielt der Elroq 85 die Technik-Note 1,6 und gehörte damit zum Testzeitpunkt zu den bestbewerteten Elektroautos der unteren Mittelklasse. Besonders positiv bewerteten die Tester den Antrieb, die Sicherheit und die Umwelteigenschaften.

Auch der Federungskomfort, das Platzangebot und die Kindersitzeignung überzeugten. Die im Test ermittelte Reichweite lag bei rund 475 Kilometern.

Ganz ohne Kritik kommt der Elroq allerdings nicht davon. Der ADAC bemängelt unter anderem die unpraktischen Touchslider, die eingeschränkte Übersicht beim Rangieren und den nicht vollständig ebenen Ladeboden bei umgeklappter Rückbank. Auch die Materialqualität im Fond und die Kosten sorgen für Abzüge.

Die Autokosten erhielten lediglich die Note 2,8. Eine Wärmepumpe kostet zudem Aufpreis.

Warum ist der Skoda Elroq so erfolgreich?

Ein Grund dürfte das Gesamtpaket sein. Der Elroq kombiniert bewährte Konzerntechnik mit einem vergleichsweise geräumigen Innenraum und verschiedenen Batteriegrößen.

Für Familien und Pendler bietet er damit eine interessante Mischung aus Reichweite, Komfort und Alltagstauglichkeit. Mit dem Modelljahr 2027 wurde außerdem die gebremste Anhängelast der Varianten 85, 85x und RS auf bis zu 1.800 Kilogramm erhöht.

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Topmodel Skoda Peaq 90x im Test – das Ergebnis ist eindeutig

Trotz seiner Schwächen fällt das Ergebnis insgesamt positiv aus. Wer ein praktisches Elektroauto mit viel Platz und ordentlicher Reichweite sucht, bekommt mit dem Elroq ein überzeugendes Angebot.

Wer dagegen besonderen Wert auf hochwertige Materialien oder eine sportliche Fahrweise legt, sollte die Konkurrenz vergleichen. Auch Langzeiterfahrungen über viele Jahre stehen bei dem noch jungen Modell aus.