Der Mercedes EQS erhält für das Modelljahr 2026 eine weitreichende Modellpflege. Die wichtigste technische Neuerung der Elektro-Limousine ist der Wechsel auf ein 800-Volt-Bordnetz. Dadurch steigen sowohl die Ladeleistung als auch die Reichweite merklich an. Mit nun bis zu 926 Kilometern nach WLTP-Norm rückt der EQS in dieser Disziplin noch näher an den Spitzenreiter Lucid Air heran. Frische Optik und moderner Innenraum Äußerlich gibt sich der überarbeitete EQS an einer geänderten Lichtsignatur und einem neuen Frontdesign zu erkennen. Die Standardversion trägt den klassischen Mercedes-Stern stehend auf der Motorhaube, gepaart mit einem schwarzen Kühlergrill. Modelle der AMG-Line setzen auf einen beleuchteten Stern im Grill. Die ohnehin sehr gute Aerodynamik wurde im Detail weiter optimiert. Im Innenraum gehört der 55 Zoll große Hyperscreen mit seinen drei Displays ab sofort zur Serienausstattung. Gegen Aufpreis bietet Mercedes künftig ein Steer-by-Wire-System an, bei dem das herkömmliche Lenkrad durch ein Steuerhorn ersetzt wird. Diese Technik soll den Kraftaufwand beim Rangieren senken und Vibrationen minimieren. Ein neues Infotainmentsystem bringt erweiterte Funktionen und App-Integrationen mit sich. Für kalte Tage übernimmt der EQS die beheizbaren Sicherheitsgurte aus der S-Klasse, damit dicke Jacken aus Sicherheitsgründen abgelegt werden. Mehr Leistung und schnelleres Laden Das Motorenangebot wird umstrukturiert. Den Einstieg bildet fortan der EQS 400 mit 270 kW (367 PS) und einer 112-kWh-Batterie zu Preisen ab rund 94.400 Euro. Darüber rangieren der EQS 450+ mit 300 kW (408 PS), der allradgetriebene EQS 500 4Matic mit 350 kW (476 PS) sowie das Topmodell EQS 580 4Matic mit 430 kW (585 PS). Die Anhängelast der Modelle mit Heckantrieb wurde auf 1.600 Kilogramm angehoben. Die Reichweitensteigerung resultiert aus einer auf 122 kWh vergrößerten Batterie sowie effizienteren Antrieben. Dazu trägt ein neues Zweigang-Getriebe an der Hinterachse bei. Bemerkenswert ist, dass dank der verbrauchssenkenden Maßnahmen selbst das Basismodell trotz kleinerer Batterie eine Reichweite von 817 Kilometern erreicht. Dank der 800-Volt-Architektur steigt die maximale Ladeleistung an entsprechenden Schnellladesäulen auf 350 kW. Laut Hersteller lassen sich so in zehn Minuten bis zu 320 Kilometer Reichweite nachladen. Zudem bereitet eine neue Dämpferregelung das Luftfahrwerk vorausschauend auf Unebenheiten vor. Insgesamt bietet das Update spürbare Verbesserungen bei der Ladeleistung und der Gesamteffizienz, während der Einstiegspreis sinkt. Alle Details und Preise sowie sämtliche Bilder finden Sie im ausführlichen Artikel zum neuen Mercedes EQS (2026) bei InsideEVs.