Mercedes-AMG gewährt erste Einblicke in das Interieur des für 2026 geplanten elektrischen GT 4-Türer Coupés. Als Vorbild dient offenbar die Studie AMG GT XX. Der auf der 800-Volt-Plattform AMG.EA basierende Gran Turismo setzt auf ein fahrerorientiertes Cockpit mit niedriger Sitzposition. Was zeigen die offiziellen Bilder von Mercedes? Ein markantes Merkmal der Mittelkonsole sind drei Drehregler im Turbinen-Design, mit denen Gasannahme (Response Control), Kurvenverhalten (Agility Control) und die neunstufige Traktionskontrolle gesteuert werden. Bildergalerie: Mercedes-AMG GT 4-Türer (2026): Das Cockpit Die Monitorlandschaft umfasst ein 10,2-Zoll-Instrumentendisplay, einen zum Fahrer geneigten 14-Zoll-Zentral-Touchscreen sowie ein optionales, gleich großes Beifahrerdisplay. Das neue Mercedes-Benz Operating System (MB.OS) bietet dabei spezifische Anzeigestile wie "AMG Special", "AMG Track Pace" für Renndaten oder "Classic". Das Design wird durch turbinenartige, beleuchtete Luftdüsen und eine carbonhaltige Mittelkonsole mit kabellosen Ladepads und Cupholdern geprägt. Neben neu entwickelten Standardsitzen mit hohem Seitenhalt sind AMG-Performance-Sitze mit integrierten Kopfstützen und galvanisierten Einsätzen erhältlich. Das unten abgeflachte AMG-Performance-Lenkrad verfügt über ein Bedienröllchen, eine Wippe sowie rückseitige Rekuperations-Paddles. Integrierte Displays in den unteren Lenkradtasten zeigen den Status der Stoßdämpfer und Fahrmodi an. Im Fond sorgen zwei Einzelsitze dank "Fußgaragen" – Aussparungen in der Batterieeinheit – für optimierte Beinfreiheit; optional ist eine Dreier-Sitzbank verfügbar. Mercedes-AMG GT 4-Türer (2026): Das Cockpit Ein besonderes Highlight ist das durchgehende Glasdach, das optional als „Sky-Control“ per Fingertipp zwischen transparent und undurchsichtig wechselt. Nachts lässt es sich in eine Leinwand mit beleuchteten AMG-Logos und Rennstreifen verwandeln. Ergänzt wird dies durch eine umlaufende Ambientebeleuchtung und ein Burmester 3D-Surround-Soundsystem mit Edelstahlabdeckungen in den Türen. Technisch deutet das Cockpit-Display bei 81 % Ladestand auf eine Gesamtreichweite von ca. 630 km hin. Die Basis soll über zwei, die Topvariante über drei Axialflussmotoren verfügen, ähnlich der 1.000 kW starken Studie AMG GT XX. Die 114-kWh-Batterie nutzt zylindrische NCMA-Zellen in direkter Flüssigkühlung. Dank einer Ladeleistung von bis zu 850 kW soll ein Standard-Ladevorgang lediglich zehn Minuten dauern. Während die offizielle Vorstellung des Exterieurs in Kürze erwartet wird, ist für 2027 bereits eine SUV-Variante auf derselben Plattform angekündigt.