Man muss es so hart sagen: Die von Konzernchef Ola Källenius einst ausgerufene Luxus-Strategie für Mercedes-Benz ist gescheitert. Zu viele Händler opponierten gegen den geplanten Wegfall der A-Klasse ohne Nachfolger. Ein Einstiegsmodell wird weiterhin gebraucht, das zeigen auch die Zulassungszahlen für den deutschen Markt. 18.480 Neuzulassungen konnte die A-Klasse in 2025 hierzulande verbuchen, was einem Anteil von 7,1 Prozent an den Mercedes-Gesamtverkäufen auf dem deutschen Markt entspricht. Kein Wunder also, dass schon vor geraumer Zeit beschlossen wurde, dass die seit 2018 existierende Baureihe 177 noch bis Ende 2027 produziert wird. Und es soll wohl einen Nachfolger mit dem Namen A-Klasse geben. Mutiert der Nachfolger der aktuellen Mercedes A-Klasse (Bild) zum Mix aus ... ... auslaufender B-Klasse und ... ... klassischer Hochdach-A-Klasse? Entwicklungsvorstand Jörg Burzer sagte gegenüber der Automobilwoche: "Es wird ein eigenständiges Modell auf der MMA-Plattform sein, dass es so bisher nicht gibt." Dieses neue Fahrzeug würde dann die Palette um CLA, CLA Shooting Brake, GLA und GLB erweitern. Technisch könnte es wie diese mit Elektroantrieb oder Verbrenner ausgerüstet werden. Laut CEO Källenius habe man sich nach Diskussionen mit europäischen Händlern zu einer Neuauflage entschlossen, wird dieser von der Automobilwoche zitiert. Wie die Publikation weiter ausführt, könnte die nächste A-Klasse ihre bisherige Formgebung aufgeben und wieder mehr in Richtung der hochbauenden ersten beiden Generationen gehen. Angedacht sei ein Crossover als Mix aus SUV und Kompakt-Van. Offenbar verschmelzen A-Klasse und die auslaufende B-Klasse zu einem Modell. Laut Burzer soll sich das Fahrzeug aber stärker an jüngere Zielgruppen wenden, Burzer spricht von einem "hochattraktivem Einstiegsmodell". Aktuell startet die A-Klasse in Deutschland preislich bei knapp 38.000 Euro für den A 180. Für China und die USA hingegen sind eigens angepasste Modelle in Planung.