Die zweite Generation Mercedes GLB, die in der Elektro-Variante auch den EQB ersetzt, liegt in puncto Proportionen und Design nicht so arg weit weg von ihren Vorgängern. Auch die Option auf sieben Sitzplätze bleibt erhalten. Das neue Modell basiert jedoch auf der neuen, modularen MMA-Plattform, was eine recht enge technische Verwandtschaft mit dem ebenfalls neuen CLA mit sich bringt. Das merkt man auch innen. Unter anderem am optionalen MBUX Superscreen-Panel, dass sich wie beim CLA einmal quer übers ganze Armaturenbrett erstreckt. Dazu gesellt sich dasMB.OS-Betriebssystem mit auf künstlicher Intelligenz basierenden Funktionen. Nur zwei von vielen guten Gründen, sich das Interieur des neuen Mercedes GLB einmal genauer anzusehen. Bildergalerie: Mercedes GLB (2026) Mercedes GLB (2026): die Armaturentafel Wie erwartet (und wie bereits vom CLA bekannt), besteht das Armaturenbrett des Mercedes GLB nahezu komplett aus Display. Der sogenannte MBUX Superscreen vereint drei Bildschirme: einen 10,25-Zoll-Screen für das Kombiinstrument, ein 14-Zoll-Display für das zentrale Infotainment und einen weiteren 14-Zoll-Bildschirm für den Beifahrer. Der XXL-Screen ist Bestandteil des 4.325 Euro teuren Premium-Pakets mit digitalen Extras. Die schwebende Mittelkonsole ist ebenfalls neu und in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Oben befinden sich zwei Cupholder sowie ein Fach zum kabellosen Smartphone-Laden, darunter ein großes Staufach. Interessant auch: Das neue Lenkrad, das auf vielfachen Kundenwunsch jetzt wieder ein Bedienkonzept mit Wippe und Walze beinhaltet: Die Wippe wird für den Geschwindigkeitsbegrenzer und den Abstandstempomaten Distronic verwendet, während die Walze für die Lautstärkeregelung genutzt wird. Der MBUX Superscreen bietet 11 Ambiente-Stile, mit denen sich die Atmosphäre des Fahrzeugs durch die Synchronisierung von Farben und Instrumentenbeleuchtung individuell gestalten lässt. Mercedes GLB (2026): Materialien, Verarbeitung und Ausstattung Der Innenraum präsentiert sich in einem minimalistischen und modernen Design. Geht man nach dem CLA, dürfte die Materialqualität an manchen Stellen eher mittelmäßig ausfallen. Dafür setzen die Stuttgarter wie häufiger zuletzt auf ordentlich Bling und diverse Wow-Effekte. Die Farb- und Materialpalette wird durch neue Lacke, neue Perlstoffe und innovative Dekore erweitert, darunter eine in der Automobilwelt noch nie dagewesene Papieroberfläche. Mercedes GLB (2026), der Innenraum Ein Highlight ist ganz klar das neue Sky Control-Panoramadach, das einen neuen Standard im Segment setzt. Das Glas hat eine Infrarotlicht reflektierende Beschichtung, was die Sonneneinstrahlung verringert. Dazu kommt eine Low-Emissivity-(LowE)-Beschichtung auf der Innenseite, was im Winter den Wärmeverlust reduziert. Optional lässt sich das Glas über ein Touchscreen-Menü intransparent machen. Im "milchigen" Zustand ist man vor neugierigen Blicken von außen geschützt; außerdem wird der Blendschutz bei direkter Sonneneinstrahlung verbessert. Optional ist das Glasdach beleuchtet. Es zeigt einen leuchtenden Sternenhimmel in der gewählten Farbe der Ambientebeleuchtung. In puncto Sicherheit und Fahrhilfen bietet der größte Mercedes-Kompaktwagen MB.Drive mit automatischem Spurwechsel mit Blinker, verbesserter 360-Grad-Parkkameraanzeige sowie 8 Kameras, 5 Radare, 12 Ultraschallsensoren und einen flüssigkeitsgekühlten Hochleistungsrechner, der für zukünftige Funktionen und OTA-Updates gerüstet ist. Das Sky Control Panoramadach bei Tag... und mit 158 Sternen (optional) bei Nacht Foto bei: Mercedes-Benz Das neue MB.OS fungiert als "Supercomputer" des Fahrzeugs und koordiniert alle Funktionen. Es verfügt über einen virtuellen Assistenten, der auf der künstlichen Intelligenz von Google und Microsoft basiert. Er führt natürliche Dialoge, hat ein Kurzzeitgedächtnis und gibt komplexe Antworten zu Navigation, Allgemeinwissen und Fahrzeugfunktionen. Unterhaltungs-Apps wie Disney+, RIDEVU und Cloud-basierte Videospiele (Boosteroid) können auf dem optionalen Beifahrerdisplay angezeigt werden, das mit Bluetooth-Controllern genutzt werden kann. Mercedes GLB (2026): Platzangebot und Kofferraum Der auf 2,89 Meter (+ 6 cm) verlängerte Radstand des Mercedes GLB 2026 bietet mehr Platz für die Passagiere und insbesondere für die neu gestaltete zweite Sitzreihe. Für den Fünfsitzer ist optional eine längs verschiebbare Rückbank erhältlich; beim Siebensitzer ist sie serienmäßig. Die Lehnen der zweiten Reihe lassen sich dann auch in der Neigung verstellen. die Plätze sechs und sieben nicht benötigt, lässt sich die Sitzreihe im Boden versenken. Mercedes GLB (2026), die zweite Sitzreihe Mercedes GLB (2026), die optionale dritte Sitzreihe Foto auf: Mercedes-Benz Der Zugang zur dritten Sitzreihe (optional) bei der 7-Sitzer-Version wurde ebenfalls durch die größere Verschiebbarkeit des Easy-Entry-Systems und die vergrößerte Öffnung der hinteren Türen erleichtert. Werden die Plätze sechs und sieben nicht benötigt, lässt sich die Sitzreihe im Boden versenken. Mercedes GLB (2026), der Kofferraum Der Laderaum der Elektro-Variante verfügt über einen Frunk mit 104 Litern nach VDA-Messung. Das hintere Gepäckabteil hat ein Mindestvolumen von 480 Litern beim 7-Sitzer und 540 Litern beim 5-Sitzer. Bei umgeklappten Rückenlehnen beträgt das Ladevolumen 1.605 Liter bzw. 1.715 Liter. Die Rückbank lässt sich um 14 cm vor- und zurückschieben, wodurch sich das Laderaumvolumen um 140 Liter erhöht. Bildergalerie: Mercedes GLB (2026), der Innenraum Mercedes-Benz Make: Mercedes-Benz Model: URL: Mercedes-Benz