In schöner Regelmäßigkeit behaupten Hersteller, sie hätten das Elektroauto neu erfunden und würden Maßstäbe setzen. Auch Mercedes haute bei der Weltpremiere des neuen CLA EQ mächtig auf den Putz. Fast 800 Kilometer Reichweite und bis zu 320 kW Ladeleistung. Eine fette Ansage, aber auch nötig nach dem nur mäßigen EQE und EQS. Können diese Versprechen auch der harten Realität des Alltags standhalten? Dazu haben wir uns einen Mercedes CLA 250+ mit EQ Technologie (so der ganz offizielle Name) kommen lassen. Als Limousine (inzwischen gibt es auch einen Shooting Brake) ist das reichweitenstärkste Modell der Baureihe. Mercedes CLA 250+ (2025) im Test Anekdote am Rande: Nicht jedem war sofort klar, dass der CLA 250+ EQ ein reines Elektroauto ist. Klar, er hat ein E-Kennzeichen. Aber das könnte auch ein PHEV haben. Die Heraushebung als Stromer war beim EQE deutlicher. Aber es zeigt, dass das "neue Normal" von Mercedes wirkt. Wie bereits angedeutet, ist der neue CLA eine gelungene Weiterentwicklung seines Vorgängers. Die Limousinen dieser Baureihen stachen schon immer bei der Aerodynamik heraus, auch bei der dritten Generation ist es nicht anders: 0,21 als cW-Wert ist beeindruckend. Gleichzeitig markiert der neue CLA eine Kehrtwende seitens Mercedes: Ähnlich wie BMW gibt es jetzt Elektro und Verbrenner im fast gleichen Gewand. Einzig wirklich sichtbarer Unterschied ist der geschlossene Kühlergrill des EQ. Wie sieht es im Innenraum aus? Ist der neue Mercedes CLA als Elektroauto wirklich so sensationell sparsam, wie es der Hersteller behauptet? Kann er die angegebene Ladegeschwindigkeit im Alltag erreichen? Und was kostet das Fahrzeug? All das sowie die kompletten Bilder finden Sie in unserem ausführlichen Testbericht auf InsideEVs Deutschland, unserer Schwesterseite rund um das Thema Elektromobilität.