Brasilien hat sich den Formel-1-Grand-Prix bis 2035 gesichert. Das gab die Formel 1 am Samstagvormittag (7.11.) bekannt. Auf einer Pressekonferenz in Interlagos äußerten sich Strecken-CEO Alan Adler, Ricardo Nunes (Bürgermeister von São Paulo) und F1-CEO Stefano Domenicali zu der Verlängerung.D as Rennen in São Paulo trägt seit 2021 offiziell den Namen São Paulo Grand Prix. Laut Formel 1 bringt die Veranstaltung der brasilianischen Wirtschaft einen erheblichen Schub.

Die Formel 1 hat den Vertrag mit Brasilien verlängert. Der São-Paulo-Grand-Prix bleibt damit bis einschließlich 2035 Teil des Rennkalenders. Der ursprüngliche Vertrag war noch bis ins Jahr 2030 datiert.

Für die Austragungsstadt São Paulo ist das Rennen auch wirtschaftlich bedeutend: Der wirtschaftliche Effekt wird mit 2,3 Milliarden brasilianischen Real beziffert – umgerechnet rund 375 Millionen Euro. Außerdem schafft der Grand Prix nach Angaben der Formel 1 rund 25.000 Arbeitsplätze.

São Paulo steigert den Wert der Formel 1

Formel-1-CEO Stefano Domenicali betonte die besondere Verbindung zwischen der Königsklasse und dem Gastgeberland. "São Paulo und Brasilien sind Teil der Formel 1. Sie sind Teil unseres Lebens. Dieses Rennen gibt unserer Meisterschaft einen Wert. Hier gab es so viele tolle Rennen, auch im Regen", sagte er.

Die Formel 1 wolle an Orten präsent sein, die authentisch seien, erklärte Domenicali. Investitionen machten es möglich, Verträge wie diesen zu verlängern. Der Grand Prix in São Paulo ist seit 2021 offiziell unter dem Namen São Paulo Grand Prix bekannt.

An diesem Wochenende (6. bis 8.11.) findet zum 53. Mal ein Grand Prix in Brasilien statt. Zehn Rennen fanden in Rio statt. In São Paulo fährt die Formel 1 zum 43. Mal. Seit sechs Jahren firmiert der WM-Lauf in Interlagos offiziell unter dem Namen Grand Prix von São Paulo statt.

Die Begeisterung der Brasilianer für die Formel 1 ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Mehr als 300.000 Zuschauer besuchten im Jahr 2025 den Grand Prix. In der Saison zuvor waren es noch rund 291.000 Besucher. Die Veranstalter freuen sich auch über das veränderte Publikum. Laut deren waren das im Vorjahr 44 Prozent Frauen und 41 Prozent der Zuschauer waren unter 35 Jahre alt.