Dacia erwägt, den für den indischen Markt entwickelten Renault Bridger in einer elektrischen Variante nach Europa zu bringen, berichtet die britische Autocar. Dies sei Teil der Bemühungen der rumänischen Marke, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren.
Der kompakte SUV würde sich im europäischen Dacia-Portfolio unterhalb des Duster und oberhalb des Spring einsortieren. Die europäische Markteinführung ist laut Autocar bereits für 2027 geplant. Zuvor soll der SUV aber noch auf europäische Anforderungen angepasst werden. Auch die auf ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis ausgerichtete Marke Dacia muss ihr Modellangebot schnell und kosteneffizient elektrifizieren, dabei könnte der Bridger helfen.
Bridger aus Europa für Europa
Dacia selbst macht keine Angaben zu einer möglichen Bridger-Adaption. Die Renault-Tochtermarke hat allerdings bis zum Jahr 2030 die Einführung von vier neuen Elektrofahrzeugen angekündigt. Dabei soll es sich um den Spring, den Sandero, den Sandero Stepway sowie ein bislang noch ungenanntes viertes Modell handeln. Für diese Position wurde laut Autocar bislang eine E-Version des Striker gehandelt. Entsprechende Pläne wurden jetzt aber wohl verworfen. Als Ersatz könnte hier der Dacia Bridger reingrätschen, der dann auch in Europa produziert werden soll.
Autocar zitiert dazu François Provost, den CEO der Renault-Gruppe, der auf dem Pariser Autosalon erklärt hat, dass der Bridger zwar "für den indischen Markt entwickelt worden sei, aber eines Tages auch bei uns auf den Markt kommen könnte."