Nach dem Saisonstart hatte er große Hoffnungen, den WM-Titel in der Formel 1 zu holen. Mittlerweile kassiert George Russell einen Rückschlag nach dem anderen.

Während sein Teamkollege Kimi Antonelli sensationell zum Weltmeister wurde, stürzt Russell immer weiter ab.

Nun kassiert der Mercedes-Pilot vor dem Großen Preis von Brasilien den nächsten Rückschlag. Seine Ausgangslage verschlechtert sich schon vor dem Rennen.

Der Brite muss in Sao Paulo eine Strafversetzung um fünf Startplätze hinnehmen. Ausgerechnet dort, wo Russell 2022 seinen ersten Sieg in der Formel 1 feierte, beginnt das Wochenende mit einer Hiobsbotschaft.

Formel 1: Mercedes muss Motor wechseln

Der Grund liegt unter der Motorhaube seines Mercedes W17. Das Team baut einen neuen Verbrennungsmotor ein.

Für Russell ist es bereits das sechste Exemplar in dieser Saison. Erlaubt sind allerdings nur vier Motoren ohne Strafe.

Damit erwischt es den Mercedes-Fahrer nicht zum ersten Mal. Schon beim Formel-1-Wochenende in Singapur musste Russell wegen technischer Änderungen zurückstecken.

Dort summierten sich seine Strafen sogar auf insgesamt 60 Startplätze. Deshalb musste er vom Ende des Feldes losfahren.

Dabei waren die Erwartungen an Russell zu Saisonbeginn groß. Dem Mercedes-Piloten wurde im Kampf um die Weltmeisterschaft einiges zugetraut.

Doch aus den Hoffnungen auf einen großen Titelkampf ist inzwischen Ernüchterung geworden.

Nächste Strafe für Russell

Die Entscheidung um die Weltmeisterschaft ist bereits gefallen. Deshalb dürfte die neue Strafe weniger schwer wiegen als in einem offenen Titelrennen.

Ärgerlich bleibt der Rückschlag für den Briten dennoch.

Besonders bitter ist der Schauplatz: Brasilien verbindet Russell mit einem Meilenstein seiner Karriere. Hier gelang ihm 2022 sein erster Grand-Prix-Sieg.

Vier Jahre später sorgt nun eine technische Entscheidung für Schlagzeilen.

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Für Mercedes bedeutet der zusätzliche Motor einen weiteren Eingriff während der laufenden Saison. Russell muss die Konsequenzen auf der Startaufstellung tragen.

Wie weit er im Rennen nach vorne kommen kann, bleibt abzuwarten.