Antriebsdaten unverändert, Laden wird schneller
Beim Antrieb des Omoda 5 EV (Update) bleibt es bei einem Frontmotor, die Spitzenleistung steigt auf 211 PS. Gleichzeitig sinkt das maximale Drehmoment auf 288 Nm.
Beim Akku setzt Omoda weiter auf eine LFP-Batterie. Genannt werden 61 kWh Kapazität, und die maximale Reichweite bleibt mit bis zu 430 km nach WLTP auf dem bisherigen Niveau.
Die auffälligste technische Verbesserung betrifft das Schnellladen. Die DC-Ladeleistung steigt auf bis zu 130 kW, für 30 bis 80 Prozent nennt der Hersteller eine Zeitspanne von unter einer halben Stunde.
110 Millimeter mehr Länge
Die Karosserie wächst deutlich in der Länge. Omoda nennt für den Omoda 5 2027 eine Gesamtlänge von 4.534 mm statt 4.424 mm – das sind 110 mm mehr.
Breite und Höhe ändern sich nur gering: Die Breite wird mit 1.824 mm statt 1.830 mm angegeben, die Höhe steigt auf 1.594 mm statt 1.570 mm. Der Radstand wächst um zwei Zentimeter auf 2.630 mm.
Die Überarbeitung ist nicht nur ein Design-Update an Front und Heck, sondern fällt insgesamt so umfassend aus, dass sie nahe an einer neuen Generation liegt. Hintergrund der Neu-Positionierung ist auch die geplante Rolle des kleineren Omoda 4 darunter, wodurch der Omoda 5 nach oben rückt.
Mehr Digitales und Komfort ab Werk
Im Innenraum bekommt der Omoda 5 EV ein neues Cockpit-Layout. Genannt werden ein digitales Kombiinstrument mit 8,9 Zoll und ein separat ausgeführter, größerer Infotainment-Touchscreen mit 15,6 Zoll.
Bei der Smartphone-Integration sind Apple CarPlay und Android Auto jeweils kabellos vorgesehen. Zusätzlich sollen zahlreiche Fahrzeugfunktionen per App aus der Ferne bedienbar sein.
Zur seriennah kommunizierten Ausstattung zählen je nach Markt unter anderem eine Wärmepumpe, Sitzheizung und Sitzbelüftung vorn sowie Assistenzsysteme wie Totwinkelüberwachung und adaptiver Tempomat. Auch V2L (Vehicle-to-Load) wird für den Omoda 5 EV genannt.
Europa-Start und Preisansage
Der Marktstart des überarbeiteten Omoda 5 EV ist gestaffelt. In den Niederlanden soll das Modell Ende 2026 in den Handel kommen, weitere europäische Märkte folgen 2027.
Für die Niederlande wird ein Startpreis von rund 35.000 Euro genannt. Das entspricht einer Erhöhung um etwa 3.000 Euro gegenüber dem bisherigen Modell, während endgültige Preise und Versionen je Markt noch ausstehen.