Das Rennen in Austin war die eigentliche Krönung von Kimi Antonelli. Aus dem Nichts kam er in der Qualifikation mit einer Zauberrunde auf, schnappte sich die Pole-Position und gewann den Grand Prix überlegen. Dabei unterbot er die Rennzeit, die seine Mercedes-Ingenieure ermittelt hatten, um acht Sekunden. Zu solchen Leistungen sind nur die Größten ihrer Zunft fähig. An diesen Fähigkeiten Antonellis hatte ich 2025 meine Zweifel. Antonelli, als Wunderkind gehandelt, wankte im ersten Jahr gehörig. Die Gründe nur bei ihm zu suchen, greift zu kurz.
Zweifel kamen auf, ob er der nächste Senna oder Schumacher in der Formel 1 sein könnte. Antonelli strafte alle Lügen. Ab dem zweiten Grand Prix in China wuchs sein Selbstvertrauen spürbar an. Der als WM-Favorit ...