Bereits zu Jahresbeginn hatte Jeep zahlreiche neue Modelle angekündigt. Darunter auch eine Reihe von Performance-Modellen, um die neu aufgelegte Marke SRT zu stärken. Auf der SEMA nimmt diese Ankündigung in Form des Wrangler Scrambler SRT konkrete Formen an.
Das Conceptcar basiert zwar auf dem normalen Wrangler-Fahrgestell, wurde aber in nahezu allen Bereichen modifiziert. Der Scrambler setzt auf eine zweitürige Kabine mit verlängerten Türen. Die Notsitze im Fond, oder vielmehr schon auf der Ladefläche, lassen sich um 180 Grad drehen, eben umlegen und zudem komplett herausnehmen. Ein integrierter Käfig sorgt für Schutz und Stabilität. Die Frontpartie des Wrangler Scrambler erinnert mit dem neu gezeichneten Grill stark an die Jeep J-Serie, die in den 1960er-Jahren eingeführt wurden. Die weit ausgestellten Radläufe sorgen für den typischen Wrangler-Look. Neu gezeichnet wurde die Heckklappe.
Einzelradaufhängung vorn
Ungewohnt für einen Wrangler ist die Einzelradaufhängung vorn. Hinten blieb es bei der gewohnten Starrachse, die in diesem Fall vom Trophy Truck abgeleitet wurde. Von der neuen Vorderradführung verspricht sich Jeep mehr Stabilität, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten. Dennoch ist reichlich Federweg an Bord: Fox-Spezialdämpfer erlauben 35,6 Zentimeter an der Vorderachse und sogar 38,1 Zentimeter an der Hinterachse. Hinzu kommen 37 Zoll große Geländereifen auf Beadlock-Felgen.
Unter der Haube arbeitet der 6,4-Liter-Hemi-V8-Saugmotor aus dem Wrangler 392. Der bringt es wie im Serienmodell auf 470 PS und 637 Nm Drehmoment.
Was Jeep noch als Concept bezeichnet dürfte bereits das kommende Serienmodell vorwegnehmen. Als Scrambler SRT könnte der Jeep Wrangler gegen die Raptor-Modelle von Ford positioniert werden.