Unimog, Ein Gesicht das man sich merken sollte Grünland erfolgreich bewirtschaften heißt Prozesse optimieren Die Anforderungen an eine wirtschaftliche Grünlandbewirtschaftung steigen kontinuierlich. Höhere Ansprüche an die Grundfutterqualität, steigende Betriebskosten, zunehmender Fachkräftemangel und immer kürzere Vegetationsfenster verlangen nach effizienten Maschinenkonzepten und intelligent organisierten Arbeitsprozessen. Gleichzeitig rückt die Wirtschaftlichkeit jeder einzelnen Überfahrt immer stärker in den Fokus. Genau diesen Herausforderungen widmeten sich die gemeinsamen Grünlandfeldtage von Mercedes-Benz Special Trucks, der Henne Nutzfahrzeuge GmbH als Unimog-Generalvertretung für die Region sowie der SAPHIR Maschinenbau GmbH am 23. Juni 2026 in Gornau (Sachsen) und am 25. Juni 2026 in Halle (Saale). Im Mittelpunkt der beiden Veranstaltungen stand bewusst nicht die Präsentation einzelner Maschinen. Vielmehr zeigten die Partner praxisnah auf, wie moderne Grünlandbewirtschaftung als durchgängiger Arbeitsprozess betrachtet werden muss – von der Kalkung über die Grünlandpflege und Nachsaat bis hin zur Ernte, Futterbergung und Transportlogistik. Gerade bei Arbeitsgeschwindigkeiten von 20 km/h und mehr ist der Fahrkomfort des Unimog auf dem Feld sehr angenehm und gleicht dem eines LKW Zahlreiche Landwirte, Milchviehhalter, Lohnunternehmen, Agrargenossenschaften und Vertreter des Landmaschinenhandels nutzten die Gelegenheit, die vorgestellten Lösungen unter realen Einsatzbedingungen zu erleben und sich mit den Produktspezialisten intensiv über betriebliche Herausforderungen auszutauschen. Modernes Grünlandmanagement – eine unterschätzte Stellschraube Ein leistungsfähiger Grünlandbestand entsteht nicht zufällig. Er ist das Ergebnis einer konsequenten und aufeinander abgestimmten Bewirtschaftungsstrategie. Dazu gehören die Grünlandpflege, eine bedarfsgerechte Kalkung, Nach- und Übersaaten sowie der richtige Schnittzeitpunkt und die passende Schnitthöhe. Entscheidend ist dabei, dass sämtliche Arbeitsschritte innerhalb kurzer Vegetationsfenster zum optimalen Zeitpunkt durchgeführt werden können. Genau hier spielt der Agrar-Unimog seine besonderen Stärken aus. Durch seine hohe Mobilität, die schnellen Flächenwechsel und die Möglichkeit, unterschiedlichste Arbeitsgeräte wirtschaftlich einzusetzen, begleitet er den Landwirt entlang der gesamten Prozesskette – von der Kalkung über die Grünlandpflege bis hin zur Ernte und zum Transport. Die Kombination von Saphir Grünlandtechnik und dem Unimog war gut aufeinander abgestimmt. Der Konturstriegel KS601 und die Zahnringwalze ZR 620 leisteten auf der Fläche eine saubere Arbeit. Im Mittelpunkt der Feldtage standen insbesondere die Grünlandpflege und die Nachsaat. Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Schmutzeintrag in das Grundfutter deutlich zu reduzieren, unerwünschte Pflanzen wie die Gemeine Rispe sowie Vermoosungen und Verfilzungen aus der Grasnarbe zu entfernen und die entstehenden Bestandslücken mit leistungsfähigen Kulturgräsern wieder zu schließen. Darüber hinaus wurden weitere aktuelle Herausforderungen moderner Grünlandbewirtschaftung thematisiert. Hierzu zählen die Regulierung von Wild- und Mäuseschäden ebenso wie das Aufbrechen von Nährstoffinseln nach der Ausbringung organischer Dünger. Gerade diese Themen gewinnen im Hinblick auf eine gleichmäßige Bestandsentwicklung, eine optimale Nährstoffverwertung sowie eine nachhaltige Wildschadenprävention zunehmend an Bedeutung. Das gemeinsame Ziel aller Pflegemaßnahmen ist eine dichte, konkurrenzstarke und leistungsfähige Grasnarbe. Sie bildet die Grundlage für hochwertiges Grundfutter mit hohen Rohprotein- und Zuckergehalten, verbessert die Futteraufnahme und trägt dazu bei, den Kraftfuttereinsatz wirtschaftlich zu reduzieren. Gleichzeitig profitieren Tiergesundheit, Tierwohl und letztlich auch die Wirtschaftlichkeit des Betriebes von einer konstant hohen Grundfutterqualität. Genau diese Zusammenhänge standen im Mittelpunkt der beiden Grünlandfeldtage. Der Unimog U 530 Agrar leistet mit seinem Sechszylinder Mercedes Motor OM 936, 299 PS. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei 89 km/h, es können aber auch Varianten mit 40 und 60 km/h angeboten werden. Der Unimog verfügt über permanenten Allradantrieb und der Vorführer hat ebenfalls einen Hydrostat verbaut. Dieser funktioniert bis 50 km/h. Systemlösung aus Konturstriegel und Zahnringwalze Im praktischen Einsatz demonstrierte die SAPHIR Maschinenbau GmbH den Konturstriegel Perfekt KS 601 mit sechs Metern Arbeitsbreite in Kombination mit der Zahnringwalze ZR 620. Eine Besonderheit dieser Kombination ist die 40-km/h-Straßenzulassung als komplettes Gespann, wodurch sich auch weit auseinanderliegende Flächen schnell und wirtschaftlich erreichen lassen. Bereits das Vorwerkzeug – die sogenannte Impulsschiene – überzeugte im praktischen Einsatz. Sie arbeitet selbst größere Maulwurfshügel zuverlässig ein und setzt durch einen gezielten mechanischen Anknickreiz Wachstumsimpulse, welche die Neubestockung des Haupttriebes fördern können. Das vierreihige Striegelfeld übernimmt anschließend die eigentliche Grünlandpflege. Die für SAPHIR typischen 10-mm-Striegelzinken mit Dreifachwindung zeichnen sich durch ein besonders hohes Eigenvibrationsvermögen aus. Dadurch werden Verfilzungen, abgestorbenes Pflanzenmaterial sowie die Gemeine Rispe zuverlässig aus dem Bestand gelöst und oberflächlich abgelegt, wo sie vertrocknen können. Gleichzeitig sorgen die parallelogrammgeführten Striegelfelder sowie der Negativausgleich der Zylinderlanglöcher für eine exakte Bodenanpassung – auch auf kupiertem Grünland. Ein weiteres Ausstattungsmerkmal des Vorführgerätes war die hydraulische Zinkenverstellung. In Verbindung mit den separat flacher einstellbaren hinteren Werkzeugbalken lässt sich der Striegel präzise an unterschiedlichste Bestands- und Bodenverhältnisse anpassen. Im Anschluss übernimmt die Zahnringwalze ZR 620 die Rückverfestigung. Sie stellt den optimalen Bodenschluss für Nach- und Neuansaaten her, verbessert das Saatbeet in geöffneten Bestandslücken und unterstützt durch die Rückverfestigung eine gleichmäßige Wasserversorgung der jungen Pflanzen. Damit bildet sie den konsequenten Abschluss einer erfolgreichen Grünlandpflegemaßnahme und schafft optimale Voraussetzungen für eine nachhaltige Bestandsentwicklung. Grünland erfolgreich bewirtschaften heißt Prozesse optimieren. Gerade Grünlandbetriebe sind auf Ihre Futterstruktur auf den Flächen angewiesen. Der Unimog kann im Grünlandbetrieb zu einer Schlüsselmaschine werden, wenn man die Betriebsprozesse optimiert und anpasst. Man darf beim Unimog nicht über einen Alleskönner sprechen, aber er liegt nah dran. Gut eingesetzt bringt er dem Landwirt das ganze Jahr über einen Betriebswirtschaftlichen Ertrag. Der Agrar-Unimog als Bindeglied moderner Arbeitsprozesse Für den Antrieb der Grünlandtechnik kam während der Vorführungen der Agrar-Unimog U 530 von Mercedes-Benz Special Trucks zum Einsatz. Dabei wurde schnell deutlich, dass der Unimog bewusst nicht als Ersatz für einen klassischen Ackerschlepper positioniert wird. Vielmehr übernimmt er eine Rolle, die in modernen Landwirtschaftsbetrieben zunehmend an Bedeutung gewinnt: Er verbindet die einzelnen Prozessschritte miteinander und schafft dort Mehrwert, wo Mobilität, Transportleistung und Vielseitigkeit über die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes entscheiden. Gerade in Regionen mit weit auseinanderliegenden Flächen, mehreren Betriebsstandorten und hohen Transportanteilen entscheidet heute häufig nicht mehr die reine Arbeitsleistung auf dem Feld, sondern die Geschwindigkeit zwischen den Schlägen. Kurze Vegetationsfenster lassen oftmals nur wenige Tage Zeit, um Grünlandpflege, Nachsaat oder Kalkung unter optimalen Bedingungen durchzuführen. Jede eingesparte Transportminute bedeutet zusätzliche produktive Arbeitszeit auf der Fläche. Dank seiner hohen Straßenmobilität erreicht der Unimog die Einsatzflächen schnell und wirtschaftlich. Gleichzeitig ermöglicht sein Geräteträgerkonzept den flexiblen Einsatz unterschiedlichster Arbeitsgeräte. Neben der Grünlandpflege begleiten den Unimog weitere typische Einsatzbereiche wie Kalkung, Zwischenfruchtetablierung, Mäharbeiten, Transportaufgaben, Landschaftspflege oder Winterdienst. Dadurch entsteht eine deutlich höhere Jahresauslastung als bei rein saisonal eingesetzten Maschinen. Von links nach rechts, Felix Soffel, Michel Kaiser und Thorsten Heinzelmann vor dem Vorführgespann Wirtschaftlichkeit beginnt lange vor dem ersten Arbeitseinsatz Während der Fachgespräche wurde immer wieder deutlich, dass Investitionsentscheidungen heute zunehmend anhand der gesamten Prozesskosten getroffen werden. Nicht allein Motorleistung oder Arbeitsbreite entscheiden über die Wirtschaftlichkeit einer Maschine. Wesentlich wichtiger sind Faktoren wie Transportzeiten, Fahrerproduktivität, Maschinenauslastung und die Fähigkeit, unterschiedlichste Arbeiten mit einem Fahrzeug wirtschaftlich durchführen zu können. Gerade in größeren Betrieben, Agrargenossenschaften und Lohnunternehmen entstehen erhebliche Zeitverluste beim täglichen Wechsel zwischen den Einsatzflächen. Genau hier setzt das Konzept des Agrar-Unimog an. Michel Kaiser, Produktspezialist Unimog Agrar von MK Agrar Solutions, erläuterte diesen Ansatz während der Veranstaltung: „Viele Betriebe investieren heute in immer leistungsfähigere Maschinen. Gleichzeitig steigen jedoch die Transportanteile zwischen den Flächen kontinuierlich an. Genau dort möchten wir ansetzen. Der Unimog ersetzt keinen Ackerschlepper – er ergänzt bestehende Maschinenkonzepte dort, wo Mobilität und Ganzjahreseinsatz einen wirtschaftlichen Vorteil schaffen. Unser Ziel ist es nicht, Maschinen zu ersetzen, sondern Prozesse zu optimieren.“ Kaiser stellte dabei immer wieder die betriebswirtschaftliche Betrachtung in den Vordergrund. Entscheidend sei nicht allein die Leistung einer Maschine, sondern der Beitrag zur gesamten Wertschöpfungskette eines Betriebes. Individuelle Lösungen statt Standardberatung Ein wesentlicher Bestandteil der Grünlandfeldtage war die intensive Fachberatung direkt an der Maschine. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, ihre individuellen Betriebsstrukturen mit den Produktspezialisten zu diskutieren und gemeinsam nach wirtschaftlichen Lösungsansätzen zu suchen. Gemeinsam mit Thorsten Heinzelmann, Regionalleiter Vertrieb Unimog Ost bei Mercedes-Benz Special Trucks, wurden unterschiedlichste Einsatzkonzepte entwickelt – vom familiengeführten Milchviehbetrieb über spezialisierte Grünlandbetriebe bis hin zu großen Agrargenossenschaften und Lohnunternehmen. Dabei standen weniger Fahrzeugdaten als vielmehr konkrete Fragestellungen aus dem Betriebsalltag im Mittelpunkt: • Wo entstehen heute die größten Transportverluste? • Welche Arbeiten lassen sich innerhalb kurzer Vegetationsfenster effizienter erledigen? • Wie kann die Produktivität vorhandener Mitarbeiter gesteigert werden? • Welche Maschinen besitzen eine geringe Jahresauslastung? • Wie lässt sich die Wirtschaftlichkeit kompletter Prozessketten verbessern? Thorsten Heinzelmann fasste die Gespräche zusammen: „Unsere Kunden suchen heute keine weitere Spezialmaschine. Sie suchen Lösungen, mit denen sie ihre betrieblichen Abläufe wirtschaftlicher gestalten können. Genau hier bietet der Agrar-Unimog aufgrund seiner Vielseitigkeit und seiner hohen Mobilität ein enormes Potenzial.“ Starker regionaler Partner Unterstützt wurden die beiden Feldtage von der Henne Nutzfahrzeuge GmbH Wiedemar, der zuständigen Unimog-Generalvertretung für die Region. Gemeinsam mit seinem Team begleitete Stephan Glahn, Verkaufsleiter Unimog am Standort Wiedemar, die gesamte Veranstaltung. Als regionaler Ansprechpartner für Vertrieb und Kundenbetreuung stand er den Besuchern bei Fragen rund um Fahrzeugkonfiguration, Finanzierung und individuelle Einsatzmöglichkeiten beratend zur Seite. Gerade die enge Zusammenarbeit zwischen Hersteller, Generalvertretung und Gerätepartner wurde von den Besuchern sehr positiv aufgenommen. Sie ermöglichte eine ganzheitliche Beratung – von der technischen Fahrzeugausstattung über die Gerätewahl bis hin zur wirtschaftlichen Integration in bestehende Maschinenkonzepte. Stephan Glahn betonte: „Die Anforderungen unserer landwirtschaftlichen Kunden sind heute so individuell wie ihre Betriebe. Deshalb ist eine persönliche Beratung direkt auf der Fläche durch nichts zu ersetzen. Die Feldtage haben gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit den Anwendern ist und welchen Mehrwert praxisnahe Vorführungen bieten.“ Agronomie trifft Anwendungstechnik Die agronomische Einordnung der vorgestellten Arbeitsverfahren übernahm Felix Soffel, Marketing Manager der SAPHIR Maschinenbau GmbH. Er erläuterte nicht nur die technischen Besonderheiten der eingesetzten Maschinen, sondern vor allem deren Wirkung auf Pflanzenbestand, Bodenschluss und langfristige Ertragsentwicklung. „Eine leistungsfähige Grasnarbe entsteht nicht zufällig. Entscheidend sind der richtige Pflegezeitpunkt, die passende Einstellung der Maschinen und ein aufeinander abgestimmtes Arbeitsverfahren. Nur wenn alle Faktoren zusammenspielen, lassen sich hohe Erträge und eine konstant hohe Grundfutterqualität erzielen.“ Mobilität wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor Die beiden Grünlandfeldtage machten deutlich, dass sich die Anforderungen an die Landwirtschaft in den vergangenen Jahren spürbar verändert haben. Größere Betriebsstrukturen, weiter auseinanderliegende Flächen und ein zunehmender Mangel an qualifizierten Arbeitskräften stellen viele Betriebe vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig werden die verfügbaren Zeitfenster für Pflegemaßnahmen immer kleiner. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Mobilität der eingesetzten Technik zunehmend an Bedeutung. Während die Arbeitsqualität auf der Fläche heute auf einem sehr hohen Niveau liegt, entscheidet häufig die Zeit zwischen den Schlägen über die tatsächlich erreichte Flächenleistung. Gerade im Frühjahr, wenn Kalkung, Grünlandpflege, Nachsaat und organische Düngung innerhalb weniger Wochen durchgeführt werden müssen, bietet der Agrar-Unimog durch seine hohe Straßenmobilität und seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten deutliche Vorteile. Im Spätsommer kommt die Kombination aus Konturstriegel und Zahnringwalze erneut zum Einsatz, um Nachsaaten optimal einzubetten und den Bestand für das folgende Vegetationsjahr vorzubereiten. Darüber hinaus eröffnet dieselbe Technik weitere Einsatzmöglichkeiten im Ackerbau, beispielsweise bei der Zwischenfruchtetablierung. Diese Vielseitigkeit macht deutlich, dass moderne Landwirtschaft heute nicht mehr in einzelnen Maschinen denkt, sondern in wirtschaftlichen Prozessketten. Ganzjährige Auslastung statt saisonaler Spezialisierung Ein weiterer Aspekt, der während der Veranstaltung intensiv diskutiert wurde, war die Wirtschaftlichkeit moderner Investitionen. Während viele Grünlandgeräte naturgemäß nur in bestimmten Jahreszeiten eingesetzt werden, begleitet der Agrar-Unimog den Betrieb nahezu über das gesamte Jahr hinweg. Im Frühjahr übernimmt er Aufgaben wie Kalkung, Grünlandpflege und Nachsaat. Während der Erntesaison unterstützt er Transport- und Logistikarbeiten oder übernimmt Mäh- und Mulcharbeiten. Im Herbst folgen Transportaufgaben und Einsätze in der Landschaftspflege, bevor der Unimog im Winterdienst oder in kommunalen Anwendungen seine hohe Auslastung fortsetzt. Gerade diese Kombination unterschiedlichster Einsatzbereiche macht den Unimog zu einem wirtschaftlichen Lösungsfahrzeug innerhalb moderner landwirtschaftlicher Betriebe. Hohe Resonanz bestätigt das Konzept Die zahlreichen Fachgespräche an beiden Veranstaltungsorten zeigten deutlich, dass Landwirte heute zunehmend nach ganzheitlichen Lösungen suchen. Im Mittelpunkt standen weniger technische Fahrzeugdaten als vielmehr Fragen zur Wirtschaftlichkeit, zur Prozessoptimierung und zur besseren Auslastung vorhandener Technik. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit den Spezialisten individuelle Einsatzmöglichkeiten für ihre eigenen Betriebe zu diskutieren. Insbesondere die Kombination aus agronomischer Beratung, praktischer Maschinenvorführung und wirtschaftlicher Betrachtung wurde von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommen. Resümee Die gemeinsamen Grünlandfeldtage von Mercedes-Benz Special Trucks, der Henne Nutzfahrzeuge GmbH und der SAPHIR Maschinenbau GmbH haben eindrucksvoll gezeigt, dass moderne Grünlandbewirtschaftung heute weit über den Einsatz einzelner Maschinen hinausgeht. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus pflanzenbaulichem Know-how, leistungsfähiger Technik und intelligent organisierten Arbeitsabläufen. Mit dem Agrar-Unimog U 530 sowie der Kombination aus SAPHIR Perfekt KS 601 und ZR 620 wurde ein Maschinenkonzept vorgestellt, das bestehende Technik sinnvoll ergänzt und Landwirten neue Möglichkeiten eröffnet, Produktivität, Grundfutterqualität und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen zu steigern. Die Veranstaltungen machten deutlich, dass der Agrar-Unimog nicht als Ersatz für den klassischen Ackerschlepper verstanden werden sollte. Seine besondere Stärke liegt vielmehr darin, bestehende Maschinenparks sinnvoll zu ergänzen und dort Mehrwert zu schaffen, wo Mobilität, Transportleistung und Ganzjahreseinsatz den Unterschied ausmachen. Oder, wie es Michel Kaiser, Produktspezialist Unimog Agrar von MK Agrar Solutions , während der Feldtage auf den Punkt brachte: „Wir verkaufen keine Maschine. Wir entwickeln gemeinsam mit unseren Kunden Lösungen für wirtschaftlichere Arbeitsprozesse. Der Unimog verbindet Straße und Feld, Transport und Arbeit sowie unterschiedliche Einsatzbereiche zu einem ganzheitlichen Maschinenkonzept. Genau darin liegt seine besondere Stärke.“