Mercedes-Benz verabschiedet sich bei seinen neuen Elektrofahrzeugen von der bisherigen EQ-Namensstrategie. Nach den Modellen EQA, EQE oder EQS verschwindet künftig auch der Zusatz „mit EQ Technologie“. Stattdessen sollen vollelektrische Fahrzeuge künftig schlicht als „Elektro“ gekennzeichnet werden, wie man es u.a. bereits beim CLA und der C-Klasse umsetzt. Damit kehrt Mercedes-Benz zu einer einheitlicheren Modellstruktur zurück. Bereits bei der Einführung des „EQ“-Brands gab es intern bereits ein Ablaufdatum für die Bezeichung. Elektrofahrzeuge sollen nun nicht mehr als eigene Produktlinie neben den bekannten Baureihen stehen, sondern wieder vollständig in die jeweilige Modellfamilie integriert werden. Kunden können künftig beispielsweise zwischen verschiedenen Antriebsarten innerhalb einer Baureihe wählen, ohne dass sich die Namen der Fahrzeuge grundsätzlich unterscheiden. Auch am Fahrzeugheck wird die Antriebsart künftig weniger stark sichtbar sein. Dort bleibt lediglich die klassische Modellbezeichnung mit der Leistungs- und Ausstattungsangabe erhalten – etwa „GLB 400 4MATIC“. Der Hinweis auf den Elektroantrieb erfolgt nicht mehr über eine eigene EQ-Bezeichnung, sondern nur noch über die Modellinformationen und die Fahrzeugausstattung. Mit der neuen Strategie möchte Mercedes-Benz die Trennung zwischen Elektro- und Verbrennerfahrzeugen aufheben und Elektromobilität als normalen Bestandteil des gesamten Modellprogramms etablieren. Die Marke EQ war damit vor allem eine Übergangslösung auf dem Weg zur vollständigen Integration elektrischer Antriebe. Symbolbilder: Mercedes-Benz Group AG