Lange gab es Gerüchte und Andeutungen zu einer möglichen Rückkehr des legendären Sportwagenmodells. Jetzt bestätigt der japanische Autobauer Toyota offiziell das Comeback des Celica, wenn auch noch nicht in der Form, wie es sich viele Celica-Fans wünschen.
Der neue Celica kommt als GR Celica Rally1 – also als Wettbewerbsmodell für die WRC nach dem Rally1-Reglement. Das Toyota Gazoo Racing World Rally Team (TGR-WRT) bringt in der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft 2027 zwei eigenständige Teams mit zwei unterschiedlichen Fahrzeugen an den Start. Neben dem bekannten Yaris ist das eben der neue Celica.
Rallye-Auto mit völlig anderem Konzept
Was die Japaner da aber an den Start bringen, hat technisch allerdings wenig mit einem möglichen Serienmodell zu tun. Das ab 2027 geltende Rally1-Reglement erlaubt nämlich Fahrzeuge mit einer Gitterrohrrahmen-Struktur, auf die Hersteller eine beliebige Karosserie aufsetzen können – egal, ob diese an ein Serienmodell angelehnt ist oder ein völlig eigenständiges Design aufweist. Zudem schreibt das Reglement 1,6-Liter Vierzylinder-Turbomotoren vor. Allerdings erscheint es logisch, dass Toyota nur deshalb auf den Namen Celica setzt, um eine Verbindung zu einem neuen Seriensportwagen herzustellen.
Gerüchten zufolge soll die neue Straßenversion des Celica auf einer Mittelmotorplattform aufbauen, die sich derzeit in der Entwicklung befindet: Das Rallye-Modell trägt einen Frontmotor. Einen weiteren Ausblick auf die Mittelmotorplattform gab erst vor wenigen Tagen das von Toyota in Japan in der Super Taikyu-Rennserie eingesetzte Toyota GR Yaris M Concept. Hier saß der Motor – der neu entwickelte Zweiliter-Turbovierzylinder G20E – bereits in der Fahrzeugmitte. Die Karosserie nahm allerdings noch viele Anleihen am Yaris.
Denkbar ist, dass Toyota mit der neuen Plattform zweigleisig fährt und darauf sowohl einen neuen MR2, als auch einen neuen Celica auflegt.